Unterföhring hadert mit dem Ergebnis

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Vollen Einsatz zeigen Michael Kain und der FC Unterföhring gegen Pipinsried.

FC Unterföhring - In gesicherten Tabellenregionen können Fußballmannschaften auch einmal mit Niederlagen leben, wenn die Leistung stimmt. Für den FC Unterföhring war das 0:1 (0:1) gegen den Tabellendritten FC Pipinsried kein Beinbruch, weil der heimische Anhang einen beherzten Auftritt zu sehen bekam.

Der FC Unterföhring hätte sich mindestens einen Punkt verdient gehabt. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer zwischen dem Fünften und dem Dritten der Bayernliga ein ausgeglichenes Spiel, in dem die ganz großen Szenen vor beiden Toren ausblieben. Von Pipinsried kam nach vorne wenig, aber in der 43. Minute machte der Gast ein tolles Tor. Pipinsried spielte die Chance wunderbar über die rechte Angriffsseite heraus. Auf der anderen Seite musste sich der FCU vorhalten lassen, dass immer wieder in der Tornähe Kleinigkeiten fehlten, um nennenswert zum Abschluss zu kommen.

In der Halbzeit sortierte sich der Favoritenschreck von der Bergstraße, kam mit einem ganz anderen Zug zum Tor aus der Kabine und legte los wie die Feuerwehr. In der 46. Minute vergab erst Albion Vrenezi eine Großchance und keine 60 Sekunden später hatte Efkan Bekiroglu den Ausgleich auf dem Schlappen. Nach diesen beiden Szenen war die Führung der Pipinsrieder richtig glücklich.

Auch in der Folgezeit spielte Unterföhring engagiert nach vorne, bot gefälligen Fußball und wehrte sich beeindruckend gegen die siebte Heimniederlage der Saison. Das Team von Trainer Andreas Pummer war agil und spielfreudig. Immer wieder ergaben sich Torszenen, bei denen nur der Ertrag fehlte. Pipinsried dagegen hatte in der zweiten Halbzeit nur zwei bis drei Konter, die aber eher kläglich ausgespielt wurden und über den Ansatz nicht hinaus kamen.

In der Schlussphase legte Unterföhring noch einmal zu, machte Druck und hätte auch da die Partie noch drehen können. Letztlich blieb es dann bei dem 0:1 und das Spiel bestätigte die Saison der Unterföhringer, in der es zu Hause trotz teilweise ansprechender Leistung nicht so wirklich klappen will. „Natürlich bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden“, sagte später Trainer Andreas Pummer, „aber ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft und dieser zweiten Halbzeit.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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