Unterföhring hält Anschluss an die Spitze

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Andreas Faber musste zur Pause verletzt ausgewechselt werden.

FC Unterföhring - In Hankofen hat der FC Unterföhring noch nie gewonnen. Bis Mittwochabend. Beim Team der Stunde gewann der Bayernligist aus dem Nord-Landkreis gestern 1:0 (1:0) und setzte damit ein dickes Ausrufezeichen.

Es spielten die beiden Mannschaften gegeneinander, die zuletzt die Bayernliga richtig aufmischten. Hankofen hat seine letzten sechs Spiele gewonnen und Unterföhring 14 Punkte in den letzten sieben Partien einkassiert. Genauso lief dann auch das begeisternde Spiel. Die große Kulisse erlebte Bayernliga-Spitzenfußball.

Dieser ging vor allem von den Gästen aus. Unterföhring traf gleich zweimal den Pfosten. Erst legte der mit fairen Mitteln nicht zu stoppende Albion Vrenezi den Aluminiumtreffer von Arbnor Segashi auf (14.) und vier Minuten später fehlten dem Mann der ersten Halbzeit selbst nur Zentimeter zum Tor.

Mitte der ersten Halbzeit kam dann Hankofen stark auf und hatte auch zwei Riesenchancen. Die erste war ein mittiger Distanzschuss, der Keeper Patrick Nothhaft zum Fliegen einlud. Er lenkte den Ball über die Latte. In der 32. Minute hatten die Hankofener nach einer Ecke dann gleich mehrere Schusschancen und beim finalen Versuch rettete der wieder überzeugende Nothhaft mit einer Fußabwehr. Der FCU hatte dann den letzten Torschuss dieser tollen 45 Minuten – und der brachte den Führungstreffer. Albion Vrenezi tankte sich einmal mehr auf rechts durch und legte vor dem herauseilenden Torwart quer auf Alexander Hollering, der aus elf Metern das leere Tor traf. In der 1031. Minute der Saison hatte der FC Unterföhring sein erstes Stürmertor erzielt.

Zur Pause musste dann Andreas Faber mit seiner wieder aufgebrochenen Bänderverletzung raus. Er verpasste auf dem Feld eine Partie, die nun richtig hitzig wurde. Auf beiden Seiten wurde kernig hingelangt und für ein böses Foul an Vrenezi zückte der Schiedsrichter die gelbe Karte, dunkelgelb.

Hankofen investierte viel in das Spiel, hatte mit Dauerdruck 70 Prozent Ballbesitz und doch nicht die ganz großen Chancen. Der FC Unterföhring kämpfte sich reagierend über die Zeit und hoffte auf den Konter mit Todesstoß-Charakter. Hankofen riskierte in der Schlussviertelstunde alles, aber Unterföhring rettete den Big Point mit Disziplin, Geschick und etwas Glück ins Ziel. Unter dem Strich war der Dreier auch verdient.

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Quelle: fussball-vorort.de

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