Zwei Klubs zittern noch um den Klassenerhalt

Unterföhring II und Feldkirchen hoffen auf Unterstützung der Konkurrenz

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Philipp Würdinger, Trainer beim Putzbrunner SV hat die Hoffnung auf den Aufstieg aufgegeben.

Zwei Klubs aus dem Landkreis bangen vor dem letzten Spieltag um den Klassenerhalt, ein weiterer hat zwar rechnerisch noch Aufstiegschancen, die Hoffnung aber schon aufgegeben.

Das ist die Ausgangslage beim FC Unterföhring II, beim TSV Feldkirchen und beim Putzbrunner SV, für die es allesamt am Wochenende um alles geht, wenn in den Kreisklassen und A-Klassen das Saisonfinale ansteht.

Beim FC Unterföhring II spricht das Gesetz der Serie gegen die Reserve. Sie stieg 2017 in die Kreisliga auf – parallel zur Ersten Mannschaft, die damals den Sprung in die Regionalliga schaffte. Nach einer Saison ging es dann aber für beide Teams wieder nach unten. Und auch in dieser Spielzeit hat die Erste Mannschaft den Klassenerhalt in der Bayernliga verpasst, sodass dem Klub erneut ein Doppel-Abstieg droht. Denn auch die Reserve schwebt in der Kreisklasse 2 in höchster Abstiegsnot: Im letzten Spiel am Sonntag um 14.30 Uhr beim VfR Garching II braucht der FCU einen Sieg und muss darauf hoffen, dass der FC Pontos gleichzeitig gegen Türk Sport Garching verliert. Hoffnung macht Trainer Tobias Hinreiner, dass seine Elf zuletzt gegen den AEG Dachau trotz einer 1:2-Niederlage ein „überragendes Spiel“ gezeigt habe, so der Coach. „Außerdem haben wir schon ein Konzept für nächste Saison erarbeitet – unabhängig von der Liga“, sagt Hinreiner. „Die Jungs sehen also, dass sich bei uns etwas tut.“

In einer ähnlich prekären Lage wie der FCU befindet sich der TSV Feldkirchen in der A-Klasse 6 – nur dass dieser am vergangenen Wochenende mit 7:3 gegen Moosach gewonnen und so Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft hat. „Wir hatten schon gedacht, dass die Sache durch ist“, sagt Co-Trainer Damian Piwecki. „Aber jetzt haben wir noch mal eine Chance – und die wollen wir nutzen“. Voraussetzung, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, ist ein Sieg im Derby beim TSV Haar am Sonntag um 14.30 Uhr. Zugleich muss der SV Anzing II verlieren, was nicht unwahrscheinlich ist – schließlich muss er gegen den designierten Meister SV Dornach II ran. „Wir schauen erst mal nur auf uns“, betont Piwecki. „Und danach sehen wir, was rauskommt.“

Am anderen Ende der Tabelle in der A-Klasse 6 ist die Entscheidung hingegen schon gefallen: Nicht nur der SV DornachII steigt als Meister auf, sondern auch der FC Aschheim II. Dem fehlt zwar rechnerisch noch ein Punkt, um den zweiten Tabellenplatz fix zu machen. Doch diesen wird der FCA am Wochenende kampflos holen, da sein Gegner, der SC Baldham III, laut Aschheims Co-Trainer Patrick Müller am vergangenen Sonntag zum dritten Mal in dieser Saison nicht angetreten ist – und folglich aus der Liga ausscheiden muss.

Während der FCA also die Aufstiegsfeier planen kann, hat der Putzbrunner SV in der Kreisklasse 5 die Hoffnung auf selbige aufgegeben, sagt Philipp Würdinger, der das Team mit Morten Püschel trainiert. Zwar sind rechnerisch der zweite Tabellenplatz und die Relegation für den PSV noch möglich. Doch dafür müsste er nicht nur am Sonntag um 14.30 Uhr gegen Daglfing siegen. Sondern zeitgleich dürften auch der Tabellenzweite NK Hajduk nicht gewinnen und der Dritte Fortuna Unterhaching höchstens Remis spielen. Vor allem Letzteres ist unwahrscheinlich, treten die Hachinger doch beim Schlusslicht Niksar Spor an, das voriges Wochenende sein Spiel kampflos abgegeben hat. „Man munkelt, dass Niksar zurückgezogen hat“, sagt Würdinger. Was wiederum bedeuten würde, dass sein PSV sich selbst bei einem Sieg nicht mehr auf den Relegationsplatz schieben kann.  ps

Quelle: Merkur.de

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