Unterföhring kann Rains Meisterparty nicht trüben

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Die Elf von Andi Pummer konnte dem TSV Rain nicht stoppen.

FC Unterföhring - Der TSV Rain ist Bayernliga-Meister und konnte. Auch die Unterföhringer Fußballer konnten ihn auf dem letzten Schritt Richtung Regionalliga nicht stoppen.

Sie machten dem Champion bei ihrer 4:1 (2:1)-Niederlage aber das Leben um ein Vielfaches schwerer, als es die Zahlen vermuten lassen.

520 Zuschauer sahen in Rain einen Gast, der wie angekündigt frech auftrat und auf Augenhöhe mitspielte. Dennoch machte Rain zwischen der 14. und der 17. Minute zwei Tore, die allerdings beide etwas seltsam zu Stande kamen. Beim ersten Treffer hatte Attila Arkadas den Ball schon, verlor ihn wieder und dann schepperte es. Das 2:0 war ein abgefälschter Freistoß von Toptorjäger Sebastian Kinzel, der ohne die Richtungsänderung wohl ein gutes Stück neben das Tor gegangen wäre.

Aber auch von diesem Rückstand ließen sich die Unterföhringer nicht die Lust auf eine Sensation als Spielverderber bei der Meisterparty nehmen. In der 29. Minute gelang dann auch der hochverdiente Anschlusstreffer, als Dominik Hofmann nach einer Hereingabe von Andreas Faber mit dem Kopf zur Stelle war. In der Folgezeit waren die Unterföhringer spielbestimmend und hätten sich das 2:2 schon bis zur Pause verdient gehabt.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Gast noch einmal die Intensität und machte den Rainern gewaltige Probleme. Zweimal standen die bald nach Augsburg abwandernden Tormaschinen des FCU frei vor dem Tor. Albion Vrenezi hatte als Erster den Ausgleich auf dem Fuß und traf nur den Pfosten. Wenig später war dann Efkan Bekiroglu in einer ähnlich aussichtsreichen Position und brachte den Ball nicht am Keeper vorbei. Diese beiden Szenen waren für den Unterföhringer Trainer Andreas Pummer der Knackpunkt der Partie. „Hätten wir da das 2:2 gemacht, wäre das Spiel endgültig gekippt“, sagte er später. So aber versenkte Torschützenkönig Kinzel noch einen Freistoß im kurzen Eck zum 3:1. Über die Berechtigung des Freistoßes durfte durchaus diskutiert werden. Kinzel war das herzlich egal und er legte dann auch noch den 50. Saisontreffer nach, um den Deckel auf das Spiel zu machen.

Der FCU fuhr geschlagen nach Hause, auch wenn er einen Zähler verdient gehabt hätte.

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Quelle: fussball-vorort.de

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