FC Unterföhring startet zäh, verliert aber nicht

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Umzingelt: Unterföhring (Leo Cucic; rot) müht sich gegen die zweikampfstarken Gäste.

FC Unterföhring – Das zweite Bayernliga-Jahr begann wie das erste: Torlos und unspektakulär, fast langweilig. Die letzte Runde begann der FCU mit einem 0:0 in Hankofen und nun gab es ein 0:0 zu Hause gegen den VfB Eichstätt. Beide Male konnte Trainer Walter Werner mit dem Ergebnis leben.

Das zweite Bayernliga-Jahr begann wie das erste: Torlos und unspektakulär, fast langweilig. Die letzte Runde begann der FCU mit einem 0:0 in Hankofen und nun gab es ein 0:0 zu Hause gegen den VfB Eichstätt. Beide Male konnte Trainer Walter Werner mit dem Ergebnis leben.

Der Ernst des Ligalebens begann recht zäh für den FC Unterföhring, der nach der Pokalpleite gegen Ismaning ordentlich rotierte. Für Büchel, Hollering (beide verletzt), Tosun (gesperrt) und Eder rückten von Kolzenberg, Faber, Mayer und Zeus in das Team. Die nächste Übrraschung war die Umstellung auf die Guardiola-Taktik im 4-1-4-1-System.

Die recht offensive Ausrichtung hatte aber auch seine Nachteile. Defensiv wirkten die Unterföhringer nicht immer sattelfest, auch wenn Eichstätt nur eine echte Chance in der ersten Halbzeit hatte. Den Kopfball von Schuster parierte Keeper Michael Beck gut. Ansonsten bewegten die zweikampfstarken Gäste nicht viel, standen aber defensiv sehr ordentlich und ließen wenig zu.

Der FCU war nur einmal dem Tor ganz nahe. Bei einer Freistoßflanke von Bracher rutschte Leo Cucic im Fünfmeterrum nur um Zentimeter am Ball umd damit dem 1:0 vorbei. Phasenweise ließen die Gastgeber den Ball im Direktspiel sehenswert laufen, aber im Endeffekt war am Strafraum Endstation.

Zur Pause wurde dann offenbar intensiv in der Kabine geredet. Die Unterföhriger legten zu und signalisierten, dass ihnen ein Unentschiden im ersten Heimspiel zu wenig ist. Eichstätt antwortete in der einen oder anderen Situation mit Härte. Torgefahr kam etwas auf bei einem Distanzversuch von Andreas Faber.

Der FCU hatte mehr vom Spiel, aber weiterhin keine nennenserten Abschlüsse. Eichstätt gab sich im Verteidigungsverbund weiterhin keine Blöße. Dazu kam noch, dass die FCU-Versuche aus der Distanz meist im zweiten oder dritten Stockwerk landeten. Der Gast startete erst in der Schlussphase ein paar Konter, die über Ansätze aber nicht hinaus kamen.

„Ich bin zufrieden“, bilanzierte nach dem Spiel Walter Werner, „denn die Pokalniederlage gegen Ismaning hat nicht zur Sicherheit beigetragen.“ Mit dem Remis wurde ein Fehlstart durch einen Konter der defensivstarken Gegner verhindert. Bei der SpVgg Unterhaching II kann am Mittwoch der FCU dann die Rolle der konternden Gäste einnehmen. Dann hat auch Ünal Tosun seine Rotsperre vom Pokal abgebüßt.

Quelle: fussball-vorort.de

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