Unterföhring strotzt vor Selbstbewusstsein

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Andreas Pummer: Der FCU-Coach will den dritten Heim-Dreier.

FC Unterföhring - Den Trend – ein Punkt auswärts und drei zu Hause – will man in Unterföhring freilich beibehalten. Nach den ersten vier Spielen wäre nun also wieder ein Sieg dran für den noch ungeschlagenen Bayernligisten FC Unterföhring.

Doch mit dem TSV 1860 Rosenheim (Mittwoch, 18.30 Uhr) hat der FCU eine schwere Aufgabe vor der Brust. „Wenn wir zu Hause gewinnen, können wir den Auswärtspunkt veredeln“, sagt Trainer Andreas Pummer.

Er gibt vor: Das Ziel sei der dritte Heim-Dreier in Serie in der wieder erstarkten Festung an der Bergstraße. Aber der langjährige Regionalligist Rosenheim sei eine harte Nummer. Respekt hat der FCU-Coach vor TSV-Stürmer Danijel Majdanovic. Schließlich traf dieser bislang in vier Partien dreimal.

Drei Tage vor dem prestigeträchtigen Gastspiel in Heimstetten wird der Unterföhringer Trainer etwas rotieren lassen. Gleichwohl ist Pummer kein Freund von radikalen Hauruck-Veränderungen. Alexander Hollering steht aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung und wird ersetzt durch Pascal Putta. Bezüglich weiterer Umstellungen spricht Pummer von „einer oder zwei Optionen“.

Ein harter Konkurrenzkampf herrscht beim FCU im defensiven Mittelfeld, wo zuletzt der Liechtensteiner Nationalspieler Martin Büchel und der langjährige Unterhachinger Profi Yasin Yilmaz gesetzt waren. Mit Michael Kain steht nun ein weiterer Mittelfeldspieler zur Verfügung. Pummer macht sich bei dem Luxusproblem gar keine Sorgen und schließt aus, einen der Topspieler auf einer anderen Position zu bringen. „Wir haben in dieser Saison noch viele Spiele und da bekommt der Michael Kain auch seine Einsätze“, sagt er. Die kuriose gelbrote Karte binnen 20 Minuten nach seiner Einwechslung bringen Kain beim Trainer keine Minuspunkte ein: „Die gelbrote Karte war sein zweites Foul in dem Spiel und schon eine sehr harte Entscheidung.“ Zudem habe der Gegenspieler aus der Szene mehr gemacht, als es eigentlich war.

Ab sofort kann Pummer auch wieder auf Patrick Irmler bauen, der zuletzt beruflich verhindert war als Nachwuchstrainer des Bayerischen Fußball-Verbandes. Irmler hat jedoch noch Trainingsrückstand. Doch der 28-Jährige wird den Konkurrenzkampf auf den offensiven Außenbahnen bei den Unterföhringern wahrscheinlich verschärfen. 

Vorraussichtliche Aufstellung: Akalski – Schlottner, Brandstetter, Eder, Mayer (Dora) – Büchel, Yilmaz – Arkadas, Jungwirth, Putta (Segashi) – Faber

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Quelle: fussball-vorort.de

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