Sturm avanciert zum Helden

FC Unterföhring: Totgesagte leben länger

Masaaki Takahara (l.) und Daniel Sturm trugen maßgeblich zum ersten RL-Sieg der Unterföhringer bei. F: Leifer

Nachdem das Team des neuen Trainers Peter Faber just bei dessen Debüt in der Vorwoche mit der desolaten Vorstellung beim 1:5 auf eigenem Platz gegen den VfR Garching den Tiefpunkt erreicht hatte und damit als erster Absteiger festzustehen schien, gelang nur eine Woche später endlich der erste Saisonsieg.

„Angenehm überrascht“ zeigte sich anschließend auch der 59-jährige FCU-Coach. Unter der Woche wurde „viel gearbeitet und noch mehr geredet“, berichtete Faber, „es geht nur gemeinsam, das hat die Mannschaft heute perfekt umgesetzt“. Ein goldenes Händchen bewies der Trainer zudem mit dem Einsatz des routinierten Torhüters Daniel Sturm, der den erst 19-jährigen Enrico Caruso ersetzte. Mit einem parierten Strafstoß (11.) und einer wichtigen Parade bei einer Eins-gegen-Eins-Situation (41.) avancierte der 29-Jährige prompt zum Mann des ersten Durchgangs. Nachdem der Schlussmann sein Team im Spiel gehalten hatte, brachten Masaaki Takahara (50.) und Andreas Faber mit seinem siebten Saisontor (71.) den FCU nach dem Wiederanpfiff mit 2:0 in Front. Durch den Fürther Anschlusstreffer (85.) hat eine andere Negativserie zwar weiter Bestand: Auch im 16. Saisonspiel blieb der FCU nicht ohne Gegentor. Angesichts des ersten Sieges seit fast einem halben Jahr (2:0 gegen Jahn Regensburg II am 6. Mai noch in der Bayernliga) allerdings war das Faber „scheißegal, der Sieg war nicht unverdient, das zählt“. Auf die Tabelle freilich wollte er nicht blicken, klar aber sei am Samstag geworden, so Faber, „dass wir nur dann eine Chance haben, wenn wir jedesmal 110 Prozent bringen“.

Quelle: fussball-vorort.de

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