Unterföhring trifft auf Favoritenschreck Hankofen

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Der FCU visiert gegen Hainkofen-Hailing den nächsten Dreier an.

FC Unterföhring - Den eigenen Fans macht der FC Unterföhring jede Menge Spaß und in der Bayernliga-Tabelle bleibt die Spitzengruppe in Reichweite. Präsident Franz Faber glaubt aber, dass es für ganz vorne nicht reicht.

Beim Gastspiel in Hankofen-Hailing (Mittwoch, 17.45 Uhr) kann die Mannschaft ihn eines besseren belehren. Mit 19 Punkten und nur zwei Niederlagen in elf Spielen ist an der Bergstraße derzeit alles eitel Sonnenschein. Bevor sich der letztjährige Abstiegskandidat als Spitzenmannschaft bezeichnen kann, muss aber erst mal gegen die starken Gegner Rain, Pipinsried und Pullach gespielt werden, gegen die es demnächst geht.

Und genau da kommt Hankofen ins Spiel. Die Niederbayern haben ihre letzten sechs Spiele gewonnen und dabei genau diese Mannschaften nacheinander bezwungen. Der Lohn ist der vierte Platz und nun ist das Dörfchen bei Straubing die vierte hoch gehandelte Mannschaft in der Liga.

Zurück zu Unterföhring: „Für ganz vorne fehlt noch etwas“, sagt Präsident Franz Faber in seiner Analyse nach einem knappen Drittel der Spielzeit. Mit einem Knipser im Sturm würde der gerne mal markig freche Funktionär sich weiter nach vorne wagen. „Derzeit hilft es uns wenig, wenn ein Vrenezi zehn Mal pro Spiel zur Grundlinie durchmarschiert“, sagt Faber. Denn: In der Mitte fehlt der kopfballstarke Abnehmer der Flanken. Georg Münch und Alexander Hollering sind bemüht, warten aber weiter auf ihr erstes Tor. Der ebenfalls auf den ersten Treffer wartende Jerome Fayé agiert bisher glücklos. Die Lösung schießt bei Faber sofort aus dem Mund: „Ein Heinz Sichort mit 25 Jahren.“ Der FCU habe im Zentrum einfach nicht diesen Spieler, vor dem der Rest der Liga Respekt habe.

Derzeit leben die Unterföhringer davon, dass immer mal ein einzelner Spieler aufblüht. Zwischenzeitlich gewann Efkan Bekiroglu ein paar Spiele fast alleine, dann kam der große Tag des Albion Vrenezi und zuletzt – beim 2:2 gegen Sonthofen – war es Yasin Yilmaz. Der ehemalige Drittliga-Stammspieler der SpVgg Unterhaching traf doppelt mit einem Hammer aus dem Spiel heraus und einem perfekten Freistoß. „Er ist schon jetzt ein Leader“, sagt Faber. Auf die nächsten ruhenden Bälle freue er sich bereits: „Sein Freistoß ist eine Waffe und von fünf Versuchen ist einer drin.“ Nicht zuletzt Yilmaz also macht Faber Mut, dass Unterföhring in Hankofen punktet. Sollten die Spitzenteam-Besieger nun in Unterföhring ihren Meister finden, würde die Tabellen-Spitze wohl wieder mehr zum Thema werden.

Voraussichtliche Aufstellung: Nothhaft – Arkadas, Brandstetter, Gillich, Schneider – Yilmaz, Faber (Kain) – Vrenezi, Bekiroglu, Segashi (Faber) – Hollering (Münch)

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Quelle: fussball-vorort.de

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