Unterföhring: Das tückische Restprogramm bis zur Pause

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Unterföhring – Auch ein kleiner Durchhänger mit drei Niederlagen am Stück änderte nichts daran, dass sich der FC Unterföhring in der Spitzengruppe der Bayernliga festgesetzt hat.

Als Top-Team hat der FCU diesmal die Pflicht, den Vorletzten SV Erlbach am Samstag (14 Uhr) zu besiegen. Zuletzt stoppten die Unterföhringer mit einem 4:2 in Wolfratshausen ihren kleinen negativen Lauf. Trainer Andreas Pummer sieht den Auswärtssieg aber nur als Zwischenschritt: „Mit einem Sieg gegen Erlbach können wir nun die Punkte von Wolfratshausen vergolden.“

Die Unterföhringer müssen auch mit Blick auf ein tückisches Restprogramm bis zur Winterpause punkten, wenn der FCU den Anschluss an die Spitzengruppe der Tabelle halten will. Von einer einfachen Aufgabe gegen den Vorletzten möchte Pummer nichts wissen und verweist darauf, dass die zuletzt verletzten Topspieler des Aufsteigers nun alle wieder mit an Bord sind. Erlbach ist für ihn gefährlicher, als es die Tabelle aussagt. Zur personell starken Besetzung kommt, dass die ostbayerischen Kicker beim Tabellenfünften ihre geliebte Kontertaktik spielen können.

Und in Wolfratshausen hatten die auf der Doppelsechs doppelt bis dreifach stark besetzten Unterföhringer tatsächlich einen Engpass in der defensiven Mittelfeldzentrale. Dort musste Daniel Jungwirth aushelfen, der die Position schon auf allerhöchstem Niveau gespielt hat. In der zweiten und dritten Liga war der ehemalige Profi auf der Sechs zu Hause. Pummer sieht seinen Führungsspieler aber auf der Zehn in der offensiven Zentrale wichtiger für den FC Unterföhring. Nachdem nun wieder mehr Sechser verfügbar sind, kann Jungwirth wieder eins nach vorne rücken. Vier Spiele vor der Winterpause hat der Trainer nicht das allerbeste Gefühl.

Die Plätze werden mit den sinkenden Temperaturen immer schlechter, damit haben spielerisch starke Teams wie der FCU immer mehr Schwierigkeiten, ihren Matchplan durchzubringen. Andreas Pummer betont aber, „dass wir jetzt nicht für vier Wochen alles über den Haufen schmeißen können, was wir das ganze Jahr üben und einstudieren“. Zwangsläufig müsse sich sein Team aber dennoch den Verhältnissen anpassen: „Erst kommt das Läuferische und das Kämpferische, danach dann das Spielerische.“

Quelle: fussball-vorort.de

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