Wiedergutmachung nach Derby-Klatsche

Unterföhring verkauft sich teuer: Söltls Fast-Tor gegen 1860

Andreas Faber und Kollegen wehrten sich tapfer gegen den haushohen Favoriten. F: Michalek

Seit Wochen beschäftigt sich der FC Unterföhring mit diesem Tag, der einer der größten in der Vereinsgeschichte werden sollte. Im ersten ausverkauften Heimspiel des Klubs klappte organisatorisch alles. Sportlich verkaufte sich die Mannschaft von Thomas Seethaler teuer und wurde mit dem 0:3 (0:2) fast noch ein Tor zu hoch geschlagen.

Im Pokalspiel verloren die Unterföhringer 0:4 und wurden angesichts des gefühlten Unterschieds von zwei Klassen im Grünwalder Stadion nur mitleidig belächelt. Diesmal ließ Seethaler ein 5-3-2-System spielen und machte damit den Löwen das Leben lange recht schwer. Nach vorne ging für den FCU nichts, aber hinten wurde der Tabellenführer der Regionalliga auch beachtlich vom eigenen Tor fern gehalten.

In der 30. Minute hatte der TSV 1860 München seinen ersten gefährlichen Torabschluss und mit dem war dann auch die Defensive des FCU geknackt. Eric Weeger hatte aus 25 Metern abgezogen und mit seinem Sonntagsschuss am Wiesnsamstag rechts oben ins Eck getroffen. Gegen den Distanzkracher war kein Kraut gewachsen.

In Führung liegend taten sich die Löwen dann viel leichter und fanden die Lücke mit einer weiteren Einzelleistung der Extraklasse. Markus Ziereis tanzte erst zwei Mann aus und traf dann unhaltbar zum 2:0 (36.). Gefühlt war das Spiel entschieden, obwohl nur zweimal die individuelle Klasse der Münchner Profis den Unterschied machte.

Im Pokal wirkte es noch, als ginge den Unterföhringern alles viel zu schnell. Diesmal ging das Umschaltspiel von Defensive auf Offensive nur einmal zu flott. Das war beim dritten Tor der Gäste in der 50. Minute. Der Konter erinnerte auch durch Torschütze Nico Karger an das erste Duell, in dem die Nummer 18 der Löwen alle vier Treffer erzielte.

Nachdem alle Fragen beantwortet waren, ließen es die Löwen locker angehen und so boten sich den Unterföhringern Chancen, um zumindest ein Ehrentor zu schießen. Andreas Faber verfehlte mit einem Kopfball das Tor nur knapp. Eine Viertelstunde vor dem Ende lief Robert Söltl nach einem kapitalen Fehlpass alleine auf das erste Regionalligator seiner Karriere zu, zimmerte den Ball aber zu mittig auf den Torwart.

Quelle: fussball-vorort.de

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