Unterföhring verpasst Dreier in Sonthofen

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Andreas Faber kommt als Aushilfsstürmer immer besser zurecht; in Sonthofen erzielt er das 1:1.

FC Unterföhring - Mit einem Schnitt von zwei Punkten spielt eine Fußballmannschaft vorne mit. Der FC Unterföhring hält diesen Plan korrekt mit nun zwei Heimsiegen und zwei Remis in der Fremde. Wie aber schon in Erlbach war auch bei dem 1:1 (0:0) beim 1. FC Sonthofen mehr drin.

Im Vorfeld des Spiels war die Torwartfrage beim FCU spannend, nachdem der bulgarische Ex-Profi Kiril Akalski erstmals spielberechtigt war. Trainer Andreas Pummer hätte gerne den jungen Max Gillmeier im Kasten gelassen, aber der war leicht verletzt und so kam der Neue zum Zug. Akalski war aber eher als Passstation im Spielaufbau gefordert, weil Sonthofen nicht einmal harmlose Torabschlüsse produzierte. Der neue Torwart musste in der gesamten ersten Halbzeit nicht einen einzigen Ball abwehren.

Der FC Unterföhring stand defensiv stabil, arbeitete diszipliniert und ließ Sonthofen nicht einmal ansatzweise zur Entfaltung kommen. Auf der anderen Seite war in einer recht ausgeglichenen ersten Hälfte auch nicht viel los. Nach Ballgewinnen im Mittelfeld schaltete der FCU nicht schnell genug um und so war eine Möglichkeit von Andreas Faber der einzige Höhepunkt vor der Pause.

Sonthofen ging in der 56. Minute in Führung und das war tatsächlich auch der erste Torschuss der maßlos enttäuschenden Hausherren. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau kamen die Allgäuer zur Grundlinie und den Abpraller der abgewehrten Hereingabe nutzt Maximilian Bär.

Diese Führung hatte dann aber nur vier Minuten Bestand. Unterföhrings Antwort war eine sehenswerte Kombination, bei der Andreas Faber den Ball im Strafraum bekam. Im Stile eines gelernten Mittelstürmers schirmte er die Kugel ab und legte in der Drehung ab auf Alexander Hollering, der vom linken Flügel in den Strafraum flitzte und zum 1:1 vollendete.

In der Schlussviertelstunde war Sonthofen dann stehend k.o. und der FCU verpasste in der Phase die Entscheidung. Der eingewechselte Pascal Putta war zweimal nahe dran, das Siegtor zu machen. „Vom Spielverlauf her hätten wir gewinnen müssen“, sagte auch Co-Trainer Kader Alkin.

Einen besonderen Auftritt hatte Michael Kain, der nach überstandenen Prüfungen wieder voll dabei ist. Er wurde in der 66. Minute eingewechselt, sah in der 78. Gelb und in der 86. Gelb-rot. Beide Karten wegen Foulspiel waren unstrittig. Mit dem Platzverweis war dann die Schlussoffensive der Gäste auch selbst gestoppt.

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Quelle: fussball-vorort.de

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