"Jetzt kommen die schlagbaren Gegner"

Unterföhring will gegen Schalding endlich den ersten Sieg

Warten weiter auf den ersten Regionalligasieg: Trainer Thomas Seethaler und sein Team gastieren beim SV Schalding-Heining. Foto: Gerald Förtsch

Acht Spiele, null Siege. Der FC Unterföhring war auf die schwierige Situation in der Fußball-Regionalliga vorbereitet, aber in der Realität zehrt die Situation an den Nerven. Beim Auswärtsspiel bei dem ebenfalls im Tabellenkeller stehenden SV Schalding-Heining (Samstag, 14 Uhr) wartet nun ein weiterer Gegner auf Augenhöhe.

Probleme innerhalb der Mannschaft sieht der Unterföhringer Präsident Franz Faber nicht. In dieser Woche wurde intensiv trainiert und an einem Abend gegrillt. Faber sieht angesichts von vielen knappen Ergebnissen keinen Grund zur Panik: „So schlecht läuft es eigentlich gar nicht, außer eben bei den Ergebnissen.“ Neben vier Unentschieden gab es noch zwei Niederlagen mit einem Tor Differenz. Dabei schmerzt vor allem das 0:1 gegen den Mitaufsteiger Pipinsried, weil der FCU da weit weg war von seinem eigentlichen Leistungspotenzial.

Faber empfiehlt seinem kickenden Personal den Blick nach vorne, „denn jetzt kommen erst die Gegner, die wir schlagen können“. In den nächsten sechs Spielen warten vier Mannschaften, die auf den fünf Rängen vor Unterföhring platziert sind. Der erste ist Schalding-Heining, das auf Rang 15 den ersten Nichtabstiegsplatz besetzt. Faber ist überzeugt, dass mit einem Sieg das zuletzt etwas geschwundene Selbstvertrauen sofort wieder da ist.

In Schalding-Heining fehlt weiterhin der Stürmer Philipp Schmidt, den ein Bänderriss wohl noch ein paar Wochen außer Gefecht setzt. Dafür ist diesmal der ehemalige Ismaninger Malcom Olwa-Luta erstmals im Kader, nachdem er nun auch die medizinische Untersuchung für die Regionalliga gemeistert hat. Auf ihn freut sich Trainer Thomas Seethaler als weiteren schnellen Spieler für die Außenbahnen.

Der Gegner hat Parallelen mit dem TSV Buchbach, den die Unterföhringer zuletzt mit einem starken Auftritt am Rande der Niederlage hatten. Die Niederbayern sind fußballerisch limitiert und haben immer wieder Schwierigkeiten, wenn sie das Spiel machen müssen. Deshalb ist zu erwarten, dass der FCU die Taktik des VfR Garching kopieren wird. Dort ließ Trainer Daniel Weber vor zwei Wochen die Schaldinger das Spiel zu machen, um sie dann gnadenlos auszukontern. Allerdings betont Präsident Franz Faber, dass seine Aufsteiger mit offensiven Defiziten leben müssen: „Vorne müssen wir mit wenig zufrieden sein und machen nicht immer zwei oder drei Tore. Deshalb müssen wir zuerst hinten ohne Gegentor bleiben.“

Oberfunktionär Faber vermeldet, dass nach dem Passauer Auswärtsspiel das Heimspiel gegen den TSV 1860 München bereits restlos ausverkauft ist. Die 2500 Karten sind bei beiden Vereinen vergriffen und Faber hat etwas gelernt: „Ich hätte mehr Karten zum Verkauf bei mir behalten sollen. Der FC Unterföhring hätte locker die doppelte Anzahl Karten verkaufen können.“

Voraussichtliche Aufstellung: Caruso – Hofmaier, Brandstetter, Kelmendi (Eder), Putta – Büchel, Kain, Kostorz – Mayer, Morou (Olwa-Luta) – Faber.

Quelle: fussball-vorort.de

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