Unterhaching: Frust im Schnee

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Gewinner sehen anders aus: Gegen den SV Wehen-Wiesbaden ging die SpVgg, hier Quirin Moll, zu Boden.

SpVgg Unterhaching – Es wurde nichts mit einem munteren Faschings-Dienstag für die SpVgg Unterhaching. Vor einer mageren Kulisse von nur 800 Zuschauern im Unterhachinger Sportpark verloren die Hachinger gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 0:2 (0:2).

In Unterhaching war man nach der Niederlage bedient: „Das Spiel hätte meiner Meinung nach nicht angepfiffen werden dürfen. Das waren irreguläre Bedingungen“, beschwerte sich Manuel Baum, Teamchef des Tabellensechsten, über die Platzverhältnisse.

Erst nachdem 30 freiwillige Helfer das Spielfeld vom Schnee befreit hatten, konnte die Partie von Schiedsrichter Sven Jablonski angepfiffen werden. Mit den schlechten Witterungsbedingungen kamen die Gäste zunächst besser zurecht als die Rot-Blauen. Die Hessen schlugen gleich zu Beginn zweimal eiskalt zu. Robert Müller (8.) und Zlatko Janjic (10.) besorgten für die Wiesbadener die zwei frühen Tore.

Den Hausherren gelang hingegen im ersten Durchgang bis auf zwei gefährliche Hereingaben nichts Bemerkenswertes vor dem Tor der Gäste. Erst in der zweiten Hälfte lief der Ball bei den Rot-Blauen wieder besser. Der eingewechselte Andreas Voglsammer brachte etwas mehr Schwung in die im ersten Durchgang noch harmlose Offensive.

Doch der Stürmer scheiterte mit einem Schuss an dem früheren Haching- Torwart Michael Gurski (47.) ebenso wie bei einem Kopfball (65.). Trotz Unterhachinger Überlegenheit kam Wehen in der Folgezeit kaum ernsthaft in Bedrängnis. Ein abgeblockter Schuss von Stephan Thee, der im letzten Moment gerade noch abgeblockt wurde, blieb die Ausnahme (72.).

Was am Ende aus Unterhachinger Sicht blieb, war der Ärger über die dritte Niederlage im dritten Spiel des Jahres. „Ich bin total verärgert, dass das Spiel überhaupt stattgefunden hat“, sagte Baum. rmf

Quelle: fussball-vorort.de

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