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Erste Saisonniederlage gegen Schweinfurt

Unterhaching: Nimbus der Unschlagbarkeit eingebüst

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SpVgg-Trainer Schromm nach Spielende: „Es war einfach mal so weit, dass wir verlieren. Verdient!“

Unterhaching – Die Unschlagbaren sind geschlagen: Am 25. Spieltag kassierte die SpVgg Unterhaching am Freitag beim 1. FC Schweinfurt ihre erste Saisonniederlage. Die Folgen: Man nimmt die Pleite im Sportpark unaufgeregt zur Kenntnis.

„Wir werden nicht ungeschlagen durch die Saison kommen.“ Das hatte Cheftrainer Claus Schromm schon in der Winterpause gesagt. Nach dem 1:2 in Schweinfurt am Freitag Abend hörte sich das dann so an: „Es war einfach mal so weit, dass wir verlieren. Verdient!“ Es war die erste Pflichtspiel-Niederlage seit sieben Monaten (Aus im Elfmeterschießen im DFB-Pokal gegen Mainz am 21. August 2016), die erste Niederlage nach 90 Minuten seit zehn Monaten (2:6 im Toto-Pokal-Finale am 28. Mai 2016 gegen Würzburg), die erste Liga-Pleite seit elf Monaten (2:3 in Bayreuth am 23. April 2016).

Ärgerlich war sie natürlich trotzdem. „Es ist immer ärgerlich, weil man immer etwas anders machen kann“, so Schromm. Und gerade, weil man in der Schlussphase des Spiels eigentlich alle Trümpfe für einen Sieg in der Hand gehabt hatte: Elfmeter, Überzahl, spielerisch und konditionell Oberwasser. Und dann fiel das Siegtor der Gastgeber auch noch aus einer Abseitsposition heraus. 

Trotzdem wollte Schromm am Ende keine Ausreden suchen: „Wir haben selber in der Offensive viel zu schnell den Ball verloren und den Gegner dadurch stark gemacht. Wir waren zur Pause nicht unverdient hinten.“ Danach konnte er nur wenig Kritik anbringen: „Der Ausgleich war umso verdienter, weil wir in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht haben. Aber mit dem gehaltenen Elfmeter ist noch mal ein Ruck durch den Gegner gegangen. Und das Siegtor war zwar Abseits, aber auch super gemacht und schwer zu verteidigen.“

Ist die erste Niederlage nun ein Schock, der die erfolgsverwöhnte Mannschaft aus der Bahn wirft, oder ein heilsamer Nackenschlag, der wieder ein paar Prozent mehr Motivation herauskitzelt? „Das werden wir sehen“, sagt Schromm, „und das wird spannend. Die Mannschaft ist erst einmal sehr selbstkritisch mit dem Spiel umgegangen. Aber ich denke schon, dass wir damit umgehen können. Wir hätte auch gegen Schalding-Heining schon verlieren können.“ 

Dass die SpVgg ihre Souveränität der Hinrunde verloren hat, liegt angesichts der Bilanz 2017 auf der Hand: Vier Spiele, nur ein Sieg, nur zwei Tore. „Ergebnistechnisch muss ich das unterschreiben“, so Schromm, schränkt aber ein: „Spieltechnisch stimmt das nicht. Wir haben zwei richtig gute Spiele gemacht und am Freitag auch eine gute Halbzeit. Die Belohnung hat halt gefehlt.“ Sascha Bigalke, der in Schweinfurt den Strafstoß zum möglichen 2:1 vergeben hatte, war am Samstag schon wieder angriffslustig: „Ich gehe davon aus, dass wir die nächsten zwei Spiele gewinnen!“

Im ersten heißt es am Mittwoch hop oder top: Toto-Pokal-Viertelfinale in Burghausen. Da wird es einen Sieger geben – für die Hachinger auch mal wieder eine Belohnung?

Text: Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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