Fußball Bayernliga Süd

Unterschiedliche Meinungen: FC Ismaning und Sportchef Florian Hahn trennen sich

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„Wir haben uns im Guten getrennt“: Ismanings Sportlicher Leiter Florian Hahn  

Der FC Ismaning befindet sich wieder in der Vorbereitung für die Bayernliga und hat eine wahrlich lebhafte Woche hinter sich. Mit Orhan Akkurt landeten die Verantwortlichen einen Transferkracher, dann folgte die Trennung des Vereins vom Sportlichen Leiter Florian Hahn. Obendrein gewann der FCI ein verrücktes Testspiel, beim Landesligisten Grünwald 6:4.

IsmaningZur Trennung von Florian Hahn verschickte der Verein eine Pressemitteilung: „Bei der kurzfristigen Kaderplanung waren wir uns einig“, sagt Präsident Emanuel Eisenreich, „aber beim langfristigen Weg des Vereins hatten wir unterschiedliche Meinungen.“ Auch Florian Hahn bestätigt das harmonische Ende der Zusammenarbeit: „Wir haben uns im Guten getrennt.“

Der FC Ismaning wird nun auf die Schnelle keinen neuen Sportlichen Leiter suchen. „Der Kader steht ja für diese Saison“, sagt Eisenreich. Er und seine Vorstandskollegen können sich nun in aller Ruhe Gedanken über die künftige Ausrichtung und geeignete Personen machen.

Trainer Mijo Stijepic büffelt diese Woche in der Sportschule Oberhaching für seinen Trainerschein und konnte nach dem wilden 6:4 beim Landesliga-Spitzenteam TSV Grünwald (Tore: Daniel Weber/2, Angelo Hauk, Hugo Lopes, Clemens Kubina, Tobias Killer) nicht viel mit der Mannschaft reden. Die Ismaninger testeten mit 3-5-2 ein völlig neues Spielsystem aus und das ging ziemlich zu Kosten der defensiven Stabilität.

„Vielleicht sollte man nicht zu viel probieren“, sagt Stijepic, der nun erst einmal mit bewährter Ordnung weiterarbeiten möchte. Dabei freut er sich natürlich auf Mittelstürmer Orhan Akkurt, den er aber nicht als One-Man-Show sehen will: „Er wird Abwehrspieler an sich binden, aber dann müssen die anderen Spieler nachrücken in entstehende Abwehrlücken.“ Zudem hat sich der Trainer auch noch nicht entschieden, wie er Mittelstürmer Akkurt und Angelo Hauk anordnen wird. Auf dieses Luxusproblem, zwei außergewöhnliche Stürmer zu besitzen, freut sich der ehemalige Angreifer der Extraklasse besonders.

Mijo Stijepic sagt zum Auftakt der Vorbereitung, dass er von seiner Mannschaft diese Saison mehr Konstanz und jedes Spiel die notwendige Einstellung erwartet. Das ist die Basis für das Ziel vom Trainer und den Vereinsverantwortlichen, nach drei Spielzeiten mit Abstiegskampf eine ruhigere Spielzeit erleben zu können. Stijepic sieht das Vorbild für den Kader in dem Relegationsfinale vor der Sommerpause: „Wir sollten in der Bayernliga jedes Spiel so angehen wie die beiden Spiele gegen Feucht. Dann sieht es sicher sehr gut aus.“

Quelle: Merkur.de

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