SVO verbreitet Angst und Schrecken

- VON WOLFGANG STAUNER Wackersberg - Der SV Ohlstadt bleibt der Angstgegner des SV Wackersberg. Nach einer fußballerischen Demonstration besiegten die Ohlstädter den Bezirksliga-Aufsteiger mit 6:1 (2:0). Ohlstadts Fußball-Abteilungsleiter Leonhard Zormeier freute sich diebisch über den Erfolg. "Für uns ein Auftakt nach Maß. Unsere Träume sind bereits am ersten Spieltag wahr geworden."<BR>

Die Entscheidung in dieser Partie fiel bereits zwischen der 19. und 21. Spielminute: Libero Sebastian Angermeier grätschte im Übereifer zwei Gegenspieler rüde nieder. Schiedsrichter Michael Criepok (MSV München) fackelte in beiden Fällen nicht lange: Der Gelben folgte die Gelb-Rote Karte und für Angermeier war die Partie beendet. "Eine nachvollziehbare und richtige Entscheidung", urteilte SVW-Trainer Peter Kramer, vor dessen Augen die Missetaten passierten. Den Einstand gegen seinen ehemaligen Verein hatte er sich wesentlich erfreulicher vorgestellt. Zumal sein Team bis zur Dezimierung tadellos mitgespielt hatte. "Dieser Hinausstellung war der Knackpunkt", meinte Zormeier. <P>Pechvogel auf Wackersberger Seite war Sepp Eberl: Erst fälschte er den nach Angermeiers Hinausstellung getretenen Freistoß für Schlussmann Robert Christl unhaltbar in die eigenen Maschen ab. Wenige Minuten später widerfuhr ihm selbiges Missgeschick nach einer Ecke, als Pierre Schröfele den Ball Richtung Tor wuchtete. <P>Von diesem Rückstand und mit einem Mann weniger auf dem Platz erholten sich die Hausherren nicht mehr. Gekonnt spielte Ohlstadt seine Routine aus, wobei es die Wackersberger Stürmer ein ums andere Mal in ihre Abseitsfalle tappen ließ. "Ich habe meine Spieler ausdrücklich davor gewarnt. Aber wer nicht hören will, muss fühlen. Das war jedenfalls eine saftige Watsch`n zum Einstand", meinte Kramer. Zumal nach dem Seitenwechsel überhaupt nichts mehr bei den Hausherren zusammenlief. Erst in den Schlussminuten brachte einer der seltenen Entlastungsangriffe eine Resultatsverbesserung. Florian Müller war im Strafraum von Florian Walser gelegt worden - Hans Nachmann verwandelte den Strafstoß sicher. Während Kramer der Partie kein Fünkchen an Positivem abgewinnen konnte, allenfalls als "Lernfaktor" einstufte, kamen tröstende Worte vom Gegner. "Man hat gesehen, wie kompakt die Wackersberger spielen. Mit dieser Mannschaft brauchen sie sich in der Bezirksliga nicht zu verstecken. Wenn sie die jungen Spieler gut integrieren und schnell lernen, können sie in dieser Liga locker mithalten", befand der Ohlstädter Trainer Stefan Schwinghammer. <P></P>

Quelle: Merkur.de

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