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"Der Gegner lag schon am Boden"

"Verdammt bitter" - Haching gibt Führung aus der Hand

Frustrierte Miene bei Hachings Dominik Stahl – und im Hintergrund bejubeln die Chemnitzer ihr Tor zum 2:1-Endstand. FOTO: SVEN LEIFER

Nach der dritten Niederlage im fünften Spiel ist der Fehlstart der SpVgg Unterhaching ins neue Jahr perfekt. Beim Abstiegskandidaten Chemnitzer FC verloren die Hachinger trotz einer frühen Führung mit 1:2. 

Genau das wollte die SpVgg nach den hakeligen Auftritten der vergangenen Wochen mal wieder erleben: in Führung liegend das Spiel kontrollieren. Nach Finn Poraths Treffer in der 16. Minute konnten die Hachinger in Chemnitz ihren Plan allerdings nicht lange verfolgen. 13 Minuten später fiel unter gütiger Mithilfe der Defensive und von Torhüter Korbinian Müller der Ausgleich, kurz nach dem Seitenwechsel drehten die Gastgeber die Partie.

„Sehr ärgerlich“, befand Cheftrainer Claus Schromm, „der Gegner lag schon am Boden und wir haben ihm netterweise wieder aufgeholfen.“

Porath, der vor einer Woche gegen Halle seine Torpremiere gefeiert hatte und nun gleich nachlegen konnte, nutzte nach einer Viertelstunde einen wunderschönen Pass von Sascha Bigalke zur Führung. Zu diesem Zeitpunkt schon hochverdient, weil Chemnitz bis auf eine Prise zu viel Härte und langen Bällen in die Spitze nicht viel zum Spiel beitragen wollte. „Der Gegner war in dieser Phase unter Druck“, so Schromm, „wir hatten das Spiel gut im Griff und sind zurecht in Führung gegangen. Wenn wir da ruhig geblieben wären...“

Leider kam es anders. In der 27. Minute war die Hachinger Defensive vollkommen unsortiert, Hansch kam aus spitzem Winkel zum Abschluss. Bei seinem Schuss sah auch Müller im Hachinger Kasten nicht gut aus – das überraschende 1:1. In der Folge fand die SpVgg nicht mehr ins Spiel zurück und kassierte kurz nach dem Seitenwechsel sogar das 1:2. Grote traf mit seinem Schuss aus 16 Metern den Pfosten, Baumgart reagierte vor dem Tor am schnellsten und schob den Abpraller ins Tor. Die Partie war gekippt, Haching schon zum dritten Mal in diesem Jahr geschlagen. Denn anschließend blieb die SpVgg bis auf einen 20-Meter Schuss des eingewechselten Orestis Kiomourtzoglou (77.) ohne Chancen auf den Ausgleich. „Nach dem 2:1 hat sich Chemnitz hinten reingestellt und mit allen Mitteln verteidigt“, analysierte Schromm, „dieses Spiel haben wir selbst aus der Hand gegeben.“ Auch Unterhachings Torhüter Korbinian Müller nannte die Pleite „verdammt bitter, weil wir vorne lagen und völlig unnötig das 1:1 kassiert haben. Wir waren bis zum Ausgleich spielbestimmend. In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber einen Tick zu wenig gemacht, um noch zum Ausgleich zu kommen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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