Ein Tag zum Vergessen für den SCF

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Auf die leichte Schulter genommen wurde SCF-Angreifer Karol Kopec von Merings Torwart Daniel Sedlmeier, während dessen Teamkollege schon wieder nach vorne stürmte.

SC Fürstenfeldbruck – Das war ein Feiertag zum Vergessen für den SC Fürstenfeldbruck: Nach einem Strafstoß und einem Eigentor in Rückstand geraten, dreimal nur Aluminium getroffen und die Aufholjagd durch zwei Platzverweise ausgebremst – am Ende unterlag die Elf von Trainer Tarik Sarisakal vor magerer Heimkulisse von nur 120 Zuschauern dem SV Mering mit 2:4 (1:3).

Irgendwie erinnerte alles an den Auswärtsauftritt der Brucker in Ottobeuren – nur mit vertauschten Rollen vergeigten die Brucker im Allgäu die zweite Halbzeit und kamen doch noch zum knappen Sieg, so sorgte diesmal eine völlig verkorkste erste Hälfte für die Pleite. Und noch eine Parallele: In Ottobeuren gingen die Brucker durch einen schnell ausgeführten Freistoß in Führung. Gegen Mering ließen sie sich ihrerseits ähnlich düpieren.

„Da muss sich einer vor den Ball stellen, wie es andere Mannschaften auch tun“, sagte Sarisakal. Stattdessen tauchte plötzlich Merings Daniel Danowski mutterseelenalleine vor dem Brucker Tor auf. Felix Thiel versuchte zu retten, schaffte dies aber nur auf Kosten eines elfmeterwürdigen Fouls. Die Chance ließ sich der Ex-Brucker Manuel Müller nicht entgehen.

Überhaupt bekamen die Brucker den Meringer Torjäger nie in den Griff. Müller war auch an den folgenden beiden Toren beteiligt. Erst setzte er SCF-Kapitän Christian Rodenwald derart unter Druck, dass dieser einen Rückpass ins eigene Tor schoss, dann bereitete er das 3:0 mustergültig vor.

Doch mit der hohen Führung im Rücken, schienen die Meringer etwas zu sorglos zu werden. Noch vor der Pause konnte Uli Fries auf 1:3 verkürzen. Nach dem Seitenwechsel trafen die Brucker dann aber gleich dreimal nur Pfosten oder Latte. Erst in der 85. Minute gelang per Strafstoß das 2:3 – laut Sarisakal „zu spät“. Zumal der gefoulte Marian Meier sich auch noch zu einer Auseinandersetzung mit dem Meringer Keeper hinreißen ließ und die gelbrote Karte sah. Zwei Minuten später erwischte es auch Fabian Meinberger nach einer unübersichtlichen Aktion im Brucker Strafraum mit Gelbrot. Gegen neun Brucker trafen die Gäste noch zum 4:2-Endstand.

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Quelle: fussball-vorort.de

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