So verlief Bläsers Karriere in Heimstetten

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Marco Bläser verlässt nach drei Jahren im Sommer den SV Heimstetten.

SV Heimstetten -  Marco Bläser ist 2012 vom Bezirksligisten TSV 1865 Dachau zum SV Heimstetten gewechselt. Damals sind viele skeptisch, ob der oft hölzern wirkende 1,95-Meter-Schlaks beim SVH Fuß fassen wird.

Doch schon in der ersten Regionalligasaison straft er seine Kritiker Lügen, erzielt zwölf Tore und bildet mit Andreas Neumeyer ein kongeniales Sturmduo. Am Ende landet Heimstetten als Aufsteiger auf Tabellenrang fünf – auch dank Marco Bläser.

In seiner zweiten Saison beim SVH absolviert der Angreifer nur zwei Partien, ehe er sich im Training einen üblen Fußbruch zuzieht. Mit dem Hubschrauber geht es in die Klinik, „dort haben mir die Ärzte gesagt, dass ich vielleicht nie wieder Fußball spielen kann“. Doch Bläser kämpft sich zurück, feiert nach sieben Monaten sein Comeback und hat maßgeblichen Anteil daran, dass Heimstetten die Klasse hält. So wird der Publikumsliebling in den letzten beiden Heimspielen gegen die direkten Abstiegskonkurrenten aus Aschaffenburg und Hof spät eingewechselt und schießt seine Elf jeweils zum Sieg.

In der laufenden Saison stand Bläser zwar in 20 Regionalligaspielen auf dem Feld, aber nie länger als 35 Minuten. „Zu mehr reicht es bei ihm noch nicht“, bekennt Trainer Vitomir Moskovic. Zwar hatte der Edel-Joker eigentlich noch einen Vertrag beim SVH bis 2016. Doch wie nun bekannt wurde, verlässt Bläser den Verein vorzeitig: Im Sommer wird der 33-Jährige Spielertrainer beim FC Gerolsbach in der Kreisklasse.

Patrik Stäbler

Quelle: fussball-vorort.de

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