FCP verliert trotz 70 Minuten Überzahl

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Tobias Strobl und seine Mannen mussten im Heimspiel gegen den FC Unterföhring eine derbe 1:4-Niederlage hinnehmen.

FC Pipinsired - Der FC Pipinsried ist im Heimspiel gegen den FC Unterföhring knallhart auf den Boden der Tatsache zurückgeholt worden.

Gegen einen taktisch hochdisziplinierten FCU setzte es für den aktuellen Tabellenführer der Bayernliga Süd, der über eine Stunde in Überzahl agierte, eine deftige 1:4-Niederlage. Bitter für die Pipinsrieder, die so eine einmalige Chance verpasst haben, den Vorsprung auf den TSV Rain weiter auszubauen. Denn auch die Zanker-Elf verlor ihr Heimspiel gegen den BCF Wolfratshausen mit 1:2. Die Situation an der Tabellenspitze hat sich weiter verschärft. Es führt der FCP vor den punktgleichen Pullachern (jeweils 33). Es folgen Rain (30), Unterföhring (29) und Bogen (28).

Nach zwei guten Chancen zu Spielbeginn durch Erkan Atilgan (3.) und Serge Yohoua (9.) waren es die Gäste, die den Führungstreffer markierten. Michael Kain (12.) war nach einer Ecke von Martin Büchel per Kopfball ins lange Eck erfolgreich. Nur neun Minuten später wurde Kain vorzeitig zum Duschen geschickt. Er sah nach einer rassistischen Beleidigung an Serge Yohoua die rote Karte von Schiedsrichter Roman Solter, der direkt daneben stand.

Die Pipinsrieder hatten in Überzahl ein deutliches Übergewicht, Chancen erspielte sich der FCP allerdings nicht. Nach einer Flanke von Martin Finkenzeller stand Andreas Götz in der Nachspielzeit der ersten Hälfte am langen Pfosten völlig allein, er traf zum 1:1-Pausenstand.

Im zweiten Durchgang leistete sich der FCP dann viel zu viel Abspielfehler, er lud die Gäste so immer wieder zu Kontern ein. FCU-Joker Efkan Bekiroglu (63./77./85.) zeigte sich vor dem Tor von Tobias Antoni äußerst kaltschnäuzig, er sorgte mit einem lupenreinen Hattrick für den ebenso deutlichen wie überraschenden Endstand.

FCU-Co-Trainer Alexander Ebner war nach dem Spiel überglücklich: „Zur Pause hat es nicht wirklich gut für uns ausgeschaut. Ein Mann weniger und dann noch ein Tor zu so einem ungünstigen Zeitpunkt. Aber die Mannschaft hat dann taktisch super gespielt. Was Efkan Bekiroglu abgezogen hat, ist schon echt heftig, wenn man bedenkt, dass der Junge erst 19 Jahre alt ist.“

Tobias Strobl zeigte sich gefasst: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Danach hat jeder zwei bis drei Gänge zurückgeschaltet. Das war letztendlich einfach viel zu wenig.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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