FCU verliert verdient gegen 1860 Rosenheim

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Zu selten in Schlagdistanz kommen Andreas Faber und seine Unterföhringer gegen starke Rosenheimer.

FC Unterföhring - Der FC Unterföhring hat sein sein drittes Heimspiel gegen den TSV 1860 Rosenheim mit 0:2 verloren. Die Hausherren kamen zu selten gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Nun ist Wiedergutmachung angesagt.

Vor ein paar Jahren war der FC Unterföhring klar strukturiert: Heimspiel hui, auswärts pfui. In der jüngsten Vergangenheit war das alles etwas anders, doch nun wird nach dem Umbau des Sportheims an der Bergstraße auch die Festung Fußballplatz wieder aufgebaut. Nach zwei Heimsiegen zum Start gab es gestern aber einen bösen Rückschlag.

Der FCU unterlag dem TSV 1860 Rosenheim völlig verdient mit 0:2 (0:1). Die Unterföhringer waren von Beginn weg der Chef im Ring, auch wenn sich nicht die großen Tormöglichkeiten ergaben. Die Zuversicht auf den nächsten Heimsieg nährte eine starke Defensive, die den Gästen den Zahn zog. Doch dann gab es die eine Ausnahme, die richtig schmerzhaft wurde. In der 23. Minute brachte Uwe Schlottner den Ball nicht weg und dann kamen die Gäste zu einem Tor aus dem Nichts. Der Außenverteidiger ging Risiko, um eine Rosenheimer Ecke zu verhindern.

Nach dieser kalten Dusche an einem von den Temperaturen heißen Sommerabend ging alles weiter wie gehabt. Der FCU bemühte sich, hatte mehr vom Spiel und doch weiterhin keine Strafraumszenen. Rosenheim blieb ein unangenehmer Gegner und warf sich ohne Rücksicht auf Verluste in jeden Zweikampf.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die giftigen Rosenheimer die Partie besser in den Griff. Das bis dahin noch ungeschlagene Unterföhring fand kein Mittel, um den gordischen Knoten zu durchschlagen und für mehr Torgefahr zu sorgen. Der Gast verdiente sich mehr und mehr die Führung. Dafür waren aber auch keine fußballerischen Wunderdinge von Nöten. Der Gast hatte nun mehr den Ball und setzte immer wieder Akzente nach vorne.

Aufregend wurde die Partie dann 20 Minuten vor dem Ende, als die Rosenheimer einen ziemlich diskussionswürdigen Elfmeter bekamen. Der heraus stürzende Torwart Kirill Akalski war am Ball dran, aber die Aktion war gefährliches Spiel. So gab es einen Elfmeter, den man geben kann, aber nicht zwingend muss.

Rosenheim schenkte Max Gillmeier nach dessen Einwechslung dann mit dem fälligen Strafstoß gleich das 0:2 ein und dieses Resultat ging auch völlig in Ordnung. Der FCU war diesmal weit entfernt von den zuletzt ansprechenden Leistungen und enttäuschte vor allem in Durchgang zwei auf der ganzen Linie. Vor allem die zweite Halbzeit eines ziemlich harmlosen FCU waren die schlechtesten 45 Minuten im bisherigen Saisonverlauf. Nun wird der FC Unterföhring mit dem Willen, Wiedergutmachung zu betreiben, zum Derby beim SV Heimstetten.

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Quelle: fussball-vorort.de

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