Einen Erfolg hat er schon errungen

Höß ist an verschiedenen Fronten im Einsatz

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Der Hoffnungsträger des FC Pipinsried: Manuel Eisgruber steht nach auskurierter Grippe gegen Kottern wieder in der Startelf des Bayernligisten aus dem Landkreis Dachau.

FC Pipinsried - Rückrundenstart in der Fußball-Bayernliga. Der FCP empfängt am Samstag Kottern in der FCP-Arena. Heiße Zeiten, vor allem für FCP-Boss Konrad Höß, denn der ist an zwei weiteren Fronten aktiv. Auf einem der Nebenkriegsschauplätze hat der Vereinspräsident bereits einen Erfolg errungen.

Im Fall Serge Yohoua, der in der Nachspielzeit des Spieles gegen Kirchanschöring die rote Karte gesehen hatte, hat der Einspruch der Pipinsrieder Clubchef zumindest einen Teilerfolg gebracht. „Die Sperre war auf festgesetzt worden, nach meiner Intervention sind es noch zwei“, freut sich Höß. Der zweite Fall ist etwas komplizierter. Zum Saisonbeginn haben dem FC Pipinsried einige Spieler den Rücken zugewandt. Mit den beiden Spielern Maximilian Zischler (1. SC Feucht) und Giovanni Goia (TSV Rain am Lech) scheint es nun für FCP-Boss Konrad Höß vor Gericht zu gehen. Beide Spieler hatten vor dem Saisonstart einen Privatvertrag beim FC Pipinsried unterschrieben, den Verein aber dann doch verlassen. Höß rechnet mit einem Gerichtstermin Ende des Jahres 2015 oder Anfang 2016. „Beide Spieler hatten einen Vertrag bei uns und haben diesen nicht eingehalten. Das lasse ich mir nicht gefallen – wo kommen wir denn da hin? Wenn wir vor Gericht gewinnen sollten, dann werden wir auch beim BFV Klage wegen des Spielrechts einreichen, schließlich waren beide Spieler schon für ihren neuen Verein im Einsatz“, erklärt der Pipinsrieder Präsident, der sich dabei auf den fachmännischen Rat seines Sohnes Reinhard, ein Rechtsanwalt, verlassen kann. Noch wäre Höß, so bestätigt er gegenüber der Heimatzeitung, bereit, sich auch außergerichtlich mit seinen ehemaligen Spielern zu einigen.

 

Sowohl Coach Bernd Weiss als auch FCP-Boss Konrad Höß waren mit dem Auftritt der Pipinsrieder Mannschaft am vergangenen Wochenende (1:3-Niederlage gegen den SV Kirchanschöring) nicht zufrieden. Seine Stimmung sei „logischerweise“, so der FCP-Coach, „dementsprechend schlecht“. Weiss sieht das Hauptproblem in der Einstellung einiger Spieler: „Der eine oder andere hat nach den vergangenen Wochen, in denen vieles gut gelaufen ist, wohl schon gedacht, er können einen Schritt weniger laufen... Das hatte mit Abstiegskampf nichts zu tun. Im Spiel gegen Kottern erwarte ich ein ganz anderes Auftreten. Wir müssen den Kampf annehmen, der Ehrgeiz, in der Tabelle nicht unter sondern über dem Strich zu stehen, muss erkennbar sein.“

 

Platzwart Konrad Höß gab unter der Woche alles, um seiner Mannschaft auch am heutigen Samstag wieder einen perfekten Untergrund liefern zu können: „Ich war jeden Tag auf dem Gelände. Der Platz ist ein absoluter Traum, da muss jeder Spieler Lust bekommen, darauf zu spielen.“ Höß pflichtet seinem Übungsleiter bei: „Kirchanschöring hatte zwar gute Spieler in seinen Reihen, aber das war keine Übermannschaft, gegen die man nicht gewinnen kann. Da hätten wir auch mit einem Punkt leben können, gegen Kottern wäre ein Zähler jetzt schon fast zu wenig.“

 

Kottern kam am vergangenen Wochenende zu einem 0:0-Unentschieden beim SV Erlbach, der TSV hat sich damit in der Tabelle einen Platz vor den FC Pipinsried geschoben. Das Hinspiel, damals noch unter dem Kommando von Ömer Kanca, endete 1:1, damals mussten die FCP-Kicker den Ausgleichstreffer erst in der Schlussphase, nach einer Unsicherheit von Keeper Georgios Blantis, hinnehmen. Dieser Blantis war in den vergangenen Wochen allerdings meist ein konstanter Rückhalt, er rettete dem FCP mit tollen Paraden den einen oder anderen Punkt.

 

Der zweite Pipinsrieder, der sich in jüngster Vergangenheit in guter Form präsentiert hat, ist Manuel Eisgruber. Er ist mit neun Treffern bester FCP-Torschütze, hatte allerdings in den vergangenen drei Wochen mit einer Grippe zu kämpfen und stand gegen Kirchanschöring erstmals wieder im Kader. Nach seiner Einwechslung erzielte der ehemalige Sulzemooser den Anschlusstreffer zum 1:3.

 

Er wird gegen Kottern zurück in die Startelf rutschen. „Manuel wäre sowieso wieder von Beginn an dabei gewesen, egal, ob Serge ausgefallen wäre oder nicht“, erklärt Weiss. Auf welcher Position Eisgruber auflaufen wird, wollte Weiss noch nicht verraten. Fraglich ist der Einsatz von Philipp Grahammer, er laboriert an einer Muskelzerrung.

Quelle: fussball-vorort.de

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