Verschossener Elfer der Anfang vom Ende

- VON STEFAN SCHNÜRER Weilheim - Der TSV Weilheim zahlt nach seiner langen Bezirksliga-Abstinenz erst einmal Lehrgeld: Zum Auftakt musste sich das Team um Spielertrainer Martin Kindermann beim SV Aubing BEZIRKSLIGA mit 1:4 (0:1) geschlagen geben. Trotz der deutlichen Niederlage war Weilheims Fußballerchef Matthias Bayer alles andere als niedergeschlagen: "Es war kein Klassenunterschied bemerkbar. Aubing war nur cleverer und etwas spritziger."<BR>

Die Partie hätte unter Umständen auch einen anderen Verlauf genommen. Nach 20 Minuten, in denen sich keiner der beiden Kontrahenten entscheidende Vorteile erspielen konnte, bekam der TSV einen Foulelfmeter zugesprochen, nachdem Kapitän Torsten Wechsler im Aubinger Strafraum zu Fall gekommen war. Doch Michael Berndt versagten die Nerven, der Weilheimer Mittelfeldmann verschoss (21.). Doch es kam noch dicker: Vier Minuten später brachte Jan Janecek mit einem fulminanten Weitschuss die Aubinger in Führung. <P>Hin und her ging es auch in der zweiten Hälfte. Nach einem krassen Stellungsfehler der Weilheimer erhöhte Sercan Candar für die Hausherren auf 2:0 (55.). Praktisch im Gegenzug stellte Weilheim den alten Abstand wieder her: Nach einem Foul an Andreas Aumann bekam der TSV einen weiteren Strafstoß zugesprochen. Neuzugang Jediminas Sugzda machte es diesmal besser und verkürzte auf 1:2 (56.). Danach setzte Weilheim alles auf eine Karte, war dadurch aber anfällig für Konter. Bei einem dieser Gegenangriffe musste dann auch TSV-Keeper Christoph Wiedemann Kopf und Kragen riskieren, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Andererseits hätte aber auch der Ausgleich fallen können; etwa, als Stanislav Krotak nach einer Berndt-Flanke freistehend vergab. <P>Pech kam schließlich auch noch dazu: So traf Wechsler - allerdings unbedrängt - nach einer Krotak-Hereingabe nur den Pfosten. Zu diesem Zeitpunkt stand es nach einem Kopfball von Andreas Koch im Anschluss an eine Ecke (75.) bereits 3:1 für Aubing. Damit der Strafe für den TSV noch nicht genug: Zehn Minuten vor Schluss krönte Andreas Müller seinen sehenswerten Sololauf mit dem 4:1. <P></P>

Quelle: Merkur.de

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