Fußball - Landesliga Südost

VfB-Coach Sugzda: „Wir schauen nicht auf Freising“

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Auf dem Weg zum vierten Sieg in Serie? Die Fußballer des VfB Hallbergmoos haben am Freitag eine schwere Aufgabe vor der Brust.

Drei Spiele, drei Siege, und drei Mal ein Tor mehr als der Gegner geschossen. Und nun geht es für den VfB Hallbergmoos gleich zum nächsten Kellerkind, dem SB DJK Rosenheim (Freitag, 19.30 Uhr). Die Hallbergmooser sind in der Landesliga bereits Tabellenfünfter, haben den Abstand auf Relegationsplatz zwei auf acht Zähler verringert – und doch bleibt Trainer Gedi Sugzda die Ruhe in Person. Rang zwei ist für ihn weiterhin kein Thema.

Hallbergmoos – „Wir schauen nicht auf die Tabelle und auch nicht auf Freising“, betont Sugzda. Für Hallbergmoos habe sich trotz des etwas geringeren Rückstands nichts geändert. Der Trainer verweist vielmehr darauf, dass sich sein Team die neun Punkte in den jüngsten drei Spielen hart erarbeitet habe „und wir unser Glück auch nicht überstrapazieren sollten“. Denn in so mancher Situation stand Fortuna auf der Seite der Hallberger Fußballer.

Die drei knappen Siege waren aber auch der Lohn für eine stark verbesserte Defensivarbeit. Bis zur Winterpause gab es im Schnitt 1,28 Gegentore pro Begegnung, seitdem kassierte die Mannschaft nur zwei Buden in drei Spielen. Der VfB ließ für den Gegner kaum hochprozentige Möglichkeiten zu, was allemal einen deutlichen Fortschritt darstellt. Die Hallberger leisten sich zwar weiterhin zu viele leichte Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, schalten danach allerdings rasch um und konnten somit brenzlige Kontersituationen und Gegentore verhindern. Sugzda geht es nun darum, das VfB-Spiel auf ein neues Level zu heben, „indem wir stressfreier hinten raus spielen“. Das soll durch schnellere und genauere Abspiele gelingen.

In Rosenheim wartet auf die Hallbergmooser eine weitere Mannschaft, die gegen den Abstieg kämpft. Deshalb warnt Sugzda seine Mannen, „dass die bis zum Letzten kämpfen und schwerer zu spielen sind als eine Mannschaft mit 15 Punkten mehr im gesicherten Mittelfeld“. Er kann auch noch nicht sagen, ob die zuletzt zwei Mal gut funktionierende Dreierkette weiter zur Anwendung kommt. Sollten die Rosenheimer beispielsweise auf den engeren Kunstrasen ausweichen, sei die Viererkette möglicherweise die bessere Option. Der Hallbergmooser Trainer legt sich hier nicht fest und stellt dem Gegner immer gerne Aufgaben: „Wir lassen da einen Raum für Fantasie.“

Personell gibt es bei den Hallbergmoosern wohl nur eine Veränderung: Andreas Giglberger wird für den angeschlagenen Fredi Neudecker ins Team rücken.

Mögliche Aufstellung:

Kozel (Nies) – M. Schrödl, Hammerl, Lex – Zeisl, Edlböck, Giglberger, Kostorz, Ball – Krause,
Diranko.

Quelle: Merkur.de

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