Neunter Sieg in Folge gegen SC Baldham-Vaterstetten

VfB Forstinning siegt mit Kombination aus Leidenschaft und Glück

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Da konnte sich der SC Baldham-Vaterstetten (l. Roman Krumpholz) noch so sehr strecken, die Punkte nahmen die Forstinninger (r. Maximilian Lechner) mit.

Der VfB Forstinning hat seine Siegesserie fortgesetzt. Gegen den SC Baldham-Vaterstetten holten die Rot-Weißen den neunten Sieg in Folge.

Baldham – Die Schlussviertelstunde läuft im Vaterstettener Stadion. Der Gast aus Forstinning rennt zunehmend verzweifelter und auch etwas planlos gegen die weit in die eigene Hälfte zurück gezogene Baldhamer Abwehrwand und den 0:1-Rückstand an und findet einfach nicht den Weg in den Strafraum. Doch dann bringt ein genialer Moment des Forstinninger Sturmduos die Partie ins Kippen: Ivan Bacak überwindet mit einem kurz durchgesteckten Vertikalpass gleich drei Baldhamer Akteure, Felix Füchsl bereitet sich den Ball mit einer fließenden Drehbewegung vor und netzt aus 18 Metern ein, 1:1. „Das hätten wir verhindern können“, ärgerte sich Baldhams Trainer Gzim Shala über den Ausgleich.

Die VfB-Fans reagierten erleichtert, auch Abteilungsleiter Thomas Herndl zeigte sich in diesem Moment mit dem Punktgewinn zufrieden. Doch der Seriensieger aus Forstinning legte nach: In der Nachspielzeit bereitete erneut Bacak ideal vor für Einwechselakteur Julian Böhm, dessen Abschluss zum 1:2 sorgte für heftige Jubelstürme im Forstinninger Block auf der Tribüne. Als Dreingabe erhöhte Abdelilah Erraji mit der letzten Aktion der Partie noch auf 1:3. Damit tütete der VfB den neunten Sieg in Folge ein und bleibt Tabellenführer Bruckmühl auf den Fersen, während der SC Baldham nach dem Zwischenhoch mit zehn Zählern aus vier Partien wieder einen Rückschlag erlitt.

Shala bedauerte nach der Begegnung den Ausgang. „Ein Remis wäre gerecht gewesen. Aber am Ende zählt das Ergebnis. Gratulation an Forstinning. Das ist mittlerweile unser Angstgegner.“

Die Partie begann mit leichten Vorteilen für Forstinning. Füchsl scheiterte an Baldhams Schlussmann Maximilian Neu nach einem Sololauf, Ivan Bacak, grippegeschwächt mit Problemen bei seiner Domäne Ballbehauptung, setzte einen Freistoß knapp vorbei, und Korbinian Hollerieths Abschluss geriet zu schwach.

Die Heimelf befreite sich und drängte den VfB in starken 15 in die dessen Hälfte. Nach einem Brachialfreistoß von Florian Holzapfel führte der SCBV mit 1:0, für Shala zu diesem Zeitpunkt „verdient“. Doch Forstinning fing sich wieder, bei weiteren Möglichkeiten von Füchsl und Hollerieth versagten der Pfosten und die fehlende Genauigkeit einen Treffer.

Im zweiten Abschnitt fehlte Forstinning trotz Feldüberlegenheit die Präzision, Trainer Ivica Coric bemängelte zahlreiche Fehlpässe. Doch am Ende setzte sich der VfB für Coric verdient durch: „Dank der Kombination Fußball plus Leidenschaft plus ein Quäntchen Glück.“  arl

Quelle: Merkur.de

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