VfB Hallbergmoos im Toto-Pokal

Genau der richtige Gradmesser

Der VfB Hallbergmoos eröffnet das Spieljahr mit einem Pokalspiel.

Hallbergmoos – Zum Auftakt gibt es ein Endspiel. Der VfB Hallbergmoos bestreitet am Samstag (14 Uhr) beim 1. FC Sonthofen die entscheidende Partie um den Einzug in die 1. Runde des Totopokals der kommenden Saison. Der Sieger darf auf prominente Gegner bis hin zum TSV 1860 München hoffen.

VfB-Trainer Gedi Sugzda lässt keinen Zweifel daran, dass er dieses Spiel ernst nimmt und nächste Saison Pokal spielen möchte. Auch die Ausfälle (unter anderem Bauer, Diranko, Beierkuhnlein, Edlböck) spielen keine Rolle: „Wir haben 14 Feldspieler dabei und sind bereit.“

Die beiden Winterzugänge Simon Werner und Kaan Aygün dürften mit offensiven Rollen in der Startelf stehen. Aygün steht auch für die von ihm nicht ganz so geliebte Aufgabe im Sturmzentrum bereit: „Er ist glücklich, wenn er etwas bewegen kann.“

Das kleine Pokalfinale bestreiten zwei Spitzenmannschaften der Landesliga, die beide in Lauerstellung sind. Sonthofen belegt aktuell den dritten Platz der Landesliga Südwest und Hallbergmoos ist Vierter im Südosten. „Einen besseren Gegner kann man sich gar nicht wünschen“, sagt Sugzda. Dieses erste Pflichtspiel sechs Tage vor dem Landesliga-Neustart gegen Ampfing passt dem Coach ins Konzept. Für den starken Kontrahenten nimmt er auch die weite Anreise gerne in Kauf. Zu den Pokalbesonderheiten gehört natürlich auch, dass es am Ende einen Sieger geben muss. Bei einem Unentschieden nach 90 Minuten würde direkt das Elfmeterschießen folgen, wo sich die Hallbergmooser auch nicht verstecken müssten. Torwart Ferdi Kozel genießt den Ruf eines Elferkillers, und bei den Schützen hat Sugzda die Wahl der Wahl. „Bei uns können alle Elfmeter schießen und müssen das nicht im Training üben“, sagt der Trainer. Grinsend schiebt er hinterher: „Wir mauern auf 0:0, um das Elfmeterschießen zu erreichen.“ Klar ist, dass der VfB Hallbergmoos in Sonthofen mit dem klaren Auftrag aufläuft, in 90 Minuten die Totopokal-Teilnahme direkt klar zu machen. 

Quelle: Merkur.de

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