Torjäger des VfB Hallbergmoos über seinen Wechsel

VfB-Neuzugang Gasteiger: „Hatte beim FC Pipinsried nicht so viel Spaß“

André Gasteiger wechselt zum VfB Hallbergmoo-Goldach.
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André Gasteiger wechselt zum VfB Hallbergmoo-Goldach.

André Gasteiger zieht es aus Südtirol vom ASV Stegen zurück nach Bayern. Der 24-jährige Stürmer erklärt nun seinen Wechsel zum VfB Hallbergmoos-Goldach. 

Hallbergmoos - Seit wenigen Tagen ist es amtlich: Der VfB Hallbergmoos-Goldach steht durch den coronabedingten Saisoonabbruch als Meister in der Landesliga Südost fest und steigt damit in die Bayernliga auf. Nach Felix Bachmann, der vom TSV Allershausen kommt und beim FC Ingolstadt ausgebildet wurde, und David Küttner, der vom FC Unterföhring verpflichtet wurde und ebenfalls beim FCI spielte, hat der VfB mit André Gasteiger nun den nächsten Neuzugänge präsentiert.

„Mit André bekommen wir einen technisch versierten, torgefährlichen Spieler, der unterschiedliche Positionen spielen kann. Er macht uns in der Offensive noch unausrechenbarer.", sagt Anselm Küchle, sportlicher Leiter des VfB, bei der Verkündung des Transfers.

Gasteiger war erst im vergangenen Sommer mit der Empfehlung von 18 Toren und 13 Vorlagen in der Landesliga Südost beim TSV Eintracht Karlsfeld zum FC Pipinsried gewechselt. Aufgrund der Corona-Pandemie bestritt der Südtiroler jedoch nur ein Spiel für den Bayernligisten. Nur wenige Wochen später zog es den 24-Jährigen zurück in seine Heimat zum ASV Stegen: „Letzten Herbst wurde im Fußball coronabedingt ja alles abgebrochen und auch in meinem letzten Semester an der Uni gab es nur noch Onlinekurse. Deshalb wollte ich einfach wieder einmal Zeit mit meiner Familie und den Freunden aus der Heimat verbringen“, erklärt der Italiener gegenüber Fußball Vorort seine zwischenzeitliche Rückkehr nach Italien.

André Gasteiger kehrt für sein Master-Studium nach München zurück

Nun ist der Torjäger überraschend zurück im oberbayerischen Amateurfußball: „Jetzt kehrt langsam wieder Normalität ein und deshalb habe ich beschlossen, mein Masterstudium auch wieder in München zu machen, da mir die Zeit dort sehr gut gefallen hat“, so Gasteiger. 

Ein erneutes Engagement beim FC Pipinsried, und das obwohl er sich dort mit der Regionalliga einen Traum erfüllt hätte, war für den Torjäger kein Thema: „Ich hatte beim FC Pipinsried nicht so viel Spaß als zuvor bei Lohhof oder Karlsfeld und das ist für mich fundamental am Fußball spielen. Ohne Freude am schönsten Spiel der Welt macht es für mich auch keinen Sinn einen so großen Aufwand auf mich zu nehmen. Also es war dort nicht ganz meins und deshalb bin ich nun umso mehr froh beim VfB zu sein, wo mir der ganze Verein bereits ein sehr gutes Gefühl gegeben hat.“

André Gasteiger über den VfB Hallbergmoos-Goldach: „Ich habe als Gegner ihren Spielstil immer bewundert“

Auch deshalb entschied der Italiener, der seine Karriere in Bayern in der Bezirksliga beim SV Lohhof startete, sich ganz bewusst für den Schritt zum VfB: „Ich war schon längere Zeit mit dem VfB Hallbergmoos-Goldach im Gespräch. Ich habe als Gegner ihren Spielstil immer bewundert und viele ihrer Ideen stimmen mit meinen überein. Jetzt bin ich froh, dass der Wechsel nach vielen tollen Gesprächen zustande gekommen ist und freue mich sehr, endlich mit meiner neuen Mannschaft durchzustarten“, zeigt sich Gasteiger glücklich über seinen Wechsel.

Beim VfB will Gasteiger sich „so schnell wie möglich in der Mannschaft gut integrieren. Danach möchten wir jeden Gegner Paroli bieten und möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Mein persönlich Ziel ist es mich weiterzuentwickeln und hoffentlich meinen Beitrag zu einer guten Saison beisteuern zu können.“

(Alexander Nikel)

Quelle: Merkur.de

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