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U23 des FC Deisenhofen auf Talfahrt

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Von: Umberto Savignano

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Felix Scherer war früher in der Jugend des TSV 1860 München tätig: Jetzt übernimmt er die U23 des FC Deisenhofen.
Felix Scherer hat an der deutlichen Niederlage zu knabbern. © tp

Mit dem 0:4 (0:3) beim VfL Denklingen ging die U23 des FC Deisenhofen zum vierten Mal in Folge leer aus.

Deisenhofen – Waren die vorangegangenen drei Niederlagen gegen die Spitzenteams SV Bad Heilbrunn, TSV Murnau und SpVgg 1906 Haidhausen noch einkalkuliert gewesen, so war die neuerliche Pleite vor allem in dieser Deutlichkeit ein herber Rückschlag.

„Wir haben viele Ausfälle, aber ein 4:0 darf natürlich eigentlich nicht passieren. Das ist schon zu hart“, urteilte FCD-Manager Thomas Werth.

Die Partie war bereits nach einer halben Stunde entschieden. Dominik Karg brachte die Hausherren in der sechsten Minute mit 1:0 in Front und legte selbst bald das 2:0 nach (18.). Mit dem 3:0 (28.) beseitigte Simon Ried frühzeitig alle Zweifel am Erfolg des Vorjahresdritten, der in der laufenden Saison noch nicht auf Touren gekommen war, nun aber ausgerechnet gegen die Blauhemden seinen höchsten Saisonsieg einfuhr. „Wir haben den Ball, die stellen sich hinten rein und warten auf unsere Fehler, die sie dann gnadenlos ausnutzen“, beschrieb FCD-Coach Felix Scherer das Geschehen. „Und dann stehen sie dreimal allein vor dem Tor.“ In der Schlussphase sorgte Ried mit seinem zweiten Treffer für den Endstand (76.).

Denklingen erwies sich in diesem Duell nicht als das spielerisch bessere, sondern in erster Linie als das erwachsenere Team, fand Scherer: „Uns hat der so genannte Wille gefehlt und auch die Cleverness. Das war jugendhaft.“ Durch die Niederlage ist die Deisenhofner Reserve auf Platz zwölf und damit in die Abstiegsrelegationszone abgerutscht.  (um)

FC Deisenhofen U23: Franzmeier - Baumann, Gaub (46. Giesen), Max. Mayer, Wohlmann (43. Longo), Schuh, Patent, Edenhofer (46. Scherer), Geigenberger, Ngeukeu, Staudigl (67. Rogalski)
Tore: 1:0 Karg (6.), 2:0 Karg (18.), 3:0 Ried (28.), 4:0 Ried (76.)
Zeitstrafe: Staudigl (57.)

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