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VfR Garching: Kleinigkeiten sorgen für schlechte Laune

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Von: Nico Bauer

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VfR-Trainer Nico Basta ärgern Kleinigkeiten.
VfR-Trainer Nico Basta ärgern Kleinigkeiten. © Gerald Förtsch/Archiv

Wenn Fußballmannschaften immer wieder knappe Spiele gewinnen, dann ist das kein Glück mehr, sondern eine besondere Qualität.

Garching – Auf der anderen Seite ist es langsam kein Zufall mehr, dass die Fußballer des VfR Garching in der Bayernliga bislang reihenweise knapp verloren haben. Nach dem 1:2 in Erlbach wollte Trainer Nico Basta nicht mehr davon sprechen, dass seine Garchinger wieder einmal gute Ansätze hatten, aber mit leeren Händen dastanden.

Dem Trainer ist natürlich nicht entgangen, dass seine Mannschaft in einer Druckphase Erlbach massiv in Probleme brachte und seine Jungs mit dem zwischenzeitlichen 1:1 viel zu wenig daraus machten. Das reichte ihm diesmal nicht.

Vielmehr zeigte die bis auf die letzten Minuten ganz schwache erste Halbzeit in Erlbach, dass den Garchingern noch die Balance im Spiel fehlt. Man wollte tiefer stehen und den Gegner dazu zwingen, mit dem Ball etwas tun zu müssen. Nur wurde aus dem Tiefstehen Passivität und das ging ziemlich daneben. Nico Basta sieht es mit Sorge, dass die Pläne derzeit nicht so auf dem Platz umgesetzt werden, wie man sich das vornimmt.

Dazu kommt noch der Faktor Cleverness. Das 2:1 der Erlbacher, Mitte der zweiten Halbzeit, kam relativ aus dem Nichts und war gewiss nett herausgespielt. Der eigentliche Ausgangspunkt war aber ein schnell ausgeführter 08/15-Freistoß im Mittelfeld. Dort hätte sich einfach nur ein Garchinger Spieler kurz neben den Ball stellen müssen und die Abwehr hätte sich sortieren können. Diese Kleinigkeiten ärgern den Garchinger Trainer, zumal sich das alles stetig wiederholt.

Von den bisherigen fünf Niederlagen haben die Garchinger viermal mit einem Tor verloren und selbst das 0:2 in Schalding-Heining war ein gefühltes 0:1. Mit schon vier Punkten Abstand zu den Plätzen für den direkten Klassenerhalt besteht durchaus die Gefahr, dass man sich mit einer gewissen Selbstzufriedenheit hinten festsitzt. Deshalb wählte der so liebe Nico Basta nach Erlbach eine andere Tonart für den Weckruf vor dem Derby gegen das Team der Stunde aus Ismaning (Freitag, 19 Uhr, Seestadion).  (nb)

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