Nach sechs sieglosen Spielen hört Bönig auf

Philipp Bönig tritt beim VfR Garching zurück! Wer wird Nachfolger?

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Phillip Bönig wird zukünftig nicht mehr an der Seitenlinie beim VfR Garching stehen.

Damit haben wohl die wenigsten beim VfR Garching gerechnet. Philipp Bönig zieht nach nur 16 Spielen bei seinem neuen Verein die Reißleine. Er legt sein Amt als Trainer nieder.

Der VfR Garching steht auf einem Abstiegsplatz in der Regionalliga. Seit Dienstagabend steht der Verein auch ohne Trainer da. Für das Geschäft völlig unüblich hat der junge Coach Philipp Bönig selbst den Schlussstrich gezogen. Er betonte, die Entscheidung im Sinne des Vereins gefällt zu haben. Den sportlichen Leiter Ludwig Trifellner trifft die Entscheidung nun einigermaßen überraschend. „Der VfR Garching ist ein absolut geiler Verein“, sagt Philipp Bönig, „und deshalb habe ich die Entscheidung im Sinne des Vereins gefällt.“ 

Der Schlussstrich unter das Trainer-Engagement in der Regionalliga sei ihm schwer gefallen, „aber ich hatte den Eindruck, dass die Mannschaft auf einen neuen Impuls wartet.“ Dazu kommt, dass die Garchinger sich in dieser Saison schon unzählige Male etwas aufgebaut und dann in wenigen Minuten wieder eingerissen haben. In Illertissen arbeitete man auch eine Stunde auf die Führung hin. Die dann direkt folgenden drei Gegentore binnen fünf Minuten brachten das Fass zum Überlaufen. Philipp Bönig spürte im Verein die Unzufriedenheit nach der ganz schwachen Leistung im Kellerduell gegen Augsburg und hofft nun, dass der Verein aus seinem Loch wieder herauskommt. 

Der sportliche Leiter Ludwig Trifellner machte bislang keine Ambitionen, über den Trainer nachzudenken. Er war begeistert von dessen Engagement („Er arbeitet sieben Tage die Woche für den VfR“) und wollte ihm auch in dieser schweren Phase Rückhalt geben. Am Dienstagabend wurde das Training als Erstmaßnahme von Co-Trainer Matthias Strohmaier und Kapitän Dennis Niebauer geleitet. Gestern war noch völlig offen, wer die nächsten Einheiten leitet und wer am Samstag beim 1. FC Nürnberg II die Verantwortung übernimmt. 

Trifellner selbst war schon höherklassig Trainer, möchte den Job aber eigentlich nicht übernehmen. Angesichts eines gnadenlos schweren Programms bis zur Winterpause hat der Garchinger Funktionär die Befürchtung, einen jungen Trainer jetzt in wenigen Wochen zu verheizen. Eine Übergangslösung mit jeder Menge Stallgeruch wäre Günter „Eddy“ Edahl, der unter Daniel Weber Co-Trainer war. „Ich werde mit ihm sicher sprechen“, sagt Trifellner zu diesem naheliegenden Gedanken. Externe Kandidaten wurden bislang noch nicht besprochen. Hier läuft die Diskussion jetzt erst an.

Quelle: Merkur.de

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