VfR-Sportchef erwartet mehr Einsatz von Akteuren, die Ambitionen Richtung Profifußball haben

Sportdirektor Trifellner nimmt Garchinger Spieler in die Pflicht

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Der Trainer ist kein Thema: Beim zuletzt wenig erfolgreichen Fußball-Regionalligisten VfR Garching stärkt Sportdirektor Ludwig Trifellner (rechts) Coach Philipp Bönig den Rücken.

Zwei Siege in den jüngsten zehn Spielen ist einfach zu wenig gewesen, so dass der VfR Garching nun endgültig in die dunkle Zone der Regionalliga gerutscht ist. Somit geht es an diesem Freitag als Vorletzter zum TSV Buchbach (19 Uhr) mit dem Ziel, sich wieder aus den direkten Abstiegsplätzen herauszuschießen.

Garching– Auch wenn es zuletzt nicht so bei den Garchingern lief, ist der Trainer weiterhin nicht einmal ansatzweise ein Thema. Der Sportliche Leiter Ludwig Trifellner betont, dass ihm die Arbeit von Philipp Bönig sehr gefällt. „Wir haben auch die Qualität für die Regionalliga“, sagt Trifellner. Nur bringe das Team dies selten 90 Minuten auf den Platz. Der erfahrene Funktionär beobachtete zuletzt immer wieder, dass die Köpfe der Spieler nicht frei sind. Bei der Niederlage in Rosenheim haben die Garchinger den Gegner erst an die Wand gespielt und dann nachgelassen. „Der Großteil unserer Spieler beschäftigt sich mit ihren Aufgaben auf dem Platz“, sagt Trifellner, „aber bei manchen bin ich mir nicht ganz so sicher.“

In dem jungen Kader des VfR Garching befindet sich eine ganze Reihe von Spielern, die Ambitionen Richtung Profifußball haben. Nur folgen den Zielen oftmals keine Taten von den jungen Kickern, denen die Berater manchmal abenteuerliche Dinge einflüstern. Sportdirektor Trifellner setzt auch darauf, dass die ambitionierten Spieler für ihre eigenen Ziele an sich arbeiten: „Wenn Scouts von Profivereinen eine 1:5-Niederlage gegen Aubstadt sehen, dann sagen sie bestimmt nicht, dass sie den Spieler X haben wollen. Diese Beobachter der Vereine wollen Fußballer sehen, die sich den Hintern für ihre Mannschaft aufreißen, schnell umschalten und ein großes Laufpensum absolvieren.“ Die geforderten Eigenschaften müssten zudem konstanter abgerufen werden, um in das Blickfeld der Profis zu geraten.

Trifellner ist guter Dinge, dass den Garchingern die Pause mit dem verschobenen Memmingen-Spiel gut getan hat. Es wurde viel geredet und vor allem dem Team deutlich gemacht, dass man in der Regionalliga nur dann konkurrenzfähig ist, wenn alle 90 Minuten lang ihre Aufgaben erfüllen.

Voraussichtliche Aufstellung: Brenner – Gebhart, Strohmaier, Walter, Radau (Salassidis) – M. Niebauer, Arifovic – Staudigl, D. Niebauer, Micheli (Tunc) – Feucht.

Quelle: Merkur.de

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