Triffelner kämpferisch: „Bis zum letzten Blutstropfen“

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Ludwig Trifellner will nicht aufgeben und glaubt an die Chance des VfR Garching. 

Trotz abermals ordentlicher Leistung musste sich Schlusslicht VfR Garching dem VfB Eichstätt mit 0:2 beugen. Interimstrainer Trifellner glaubt an die Rettung.

Der VfR scheint in dieser Spielzeit ein Lehrbeispiel für einen Abstieg abgeben zu wollen. Qualitativ limitiert stemmt sich die Mannschaft von Sportdirektor und Interimstrainer Ludwig Trifellner Woche für Woche leidenschaftlich gegen ihr Schicksal, stellt sich dabei jedoch ebenso regelmäßig selbst ein Bein. Am Samstag konnten selbst die besten Chancen nicht genutzt werden und auf der Gegenseite verhalf Torhüter Joey Brenner den Gästen zum schmeichelhaften Führungstreffer. Nachdem dem VfR-Schlussmann eine harmlose Flanke durch die Finger geflutscht war, versuchte er seinen Fehler umgehend zu korrigieren, foulte dabei jedoch einen Gegenspieler und war beim anschließenden Strafstoß durch Fabian Eberle machtlos (58.). 

Trifellner: „Wir sind noch nicht weg“

Nachdem erneut Eberle in der Nachspielzeit zum Endstand getroffen hatte, sprach Innenverteidiger Matthias Strohmaier, der mit einer starken Leistung vorangegangen war, Klartext: „Wenn wir diese individuellen Fehler nicht abgestellt bekommen, steigen wir ab“. Auch Trifellner musste nach dem Abpfiff „erst mal selber durchschnaufen“. Anschließend aber kam doch die Kämpfernatur im 61-Jährigen zutage. „Jeder hat uns jetzt schon abgeschrieben, ich sage aber ausdücklich: Wir sind noch nicht weg“. Trotz schmalem Budget möchte er der Mannschaft nach der Winterpause neben einem neuen Trainer auch einige Zugänge präsentieren. „Bis zum letzten Blutstropfen“, verspricht er, werde man sich in Garching gegen den Abstieg stemmen. Eine Herkulesaufgabe erwartet den neuen Coach dennoch. Immerhin wird er eine qualitativ limitierte, aber charakterstarke Mannschaft vorfinden.

VfR Garching – VfB Eichstätt

0:2

VfR Garching: Brenner, Walter, Strohmaier, Topalaj, Zimmerschied (63. Staudigl), Salassidis, Micheli, Niebauer, Niebauer, Krueger (46. Berwein), Tunc (73. Zettl) - Trainer: Trifellner

VfB Eichstätt: Junghan, Zitzelsberger, Schmidramsl, Lamprecht, Waffler, Federl, Istrefi (90. Schraufstetter), Fries, Eberle, Kügel (90. Neumayer), Lushi (77. Usta) - Trainer: Panknin - Trainer: Mattes

Schiedsrichter: Ostheimer (Sulzberg) - Zuschauer: 256

Tore: 0:1 Eberle (58. Foulelfmeter), 0:2 Eberle (90.+3)


Quelle: Merkur.de

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