Training für die Corona-Quarantäne

Video-Workout: Fit bleiben mit Klopapier

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Klopapier und Isomatte - mehr braucht‘s nicht für die Übungen von Bibi Scheder.

Zu Corona-Zeiten leidet der Sport. Wer dennoch fit bleiben will, muss sich nach Alternativen umsehen. Bibi Scheder  aus Lenggries weiß, wie sich daheim mit Isomatte und Klopapier trainieren lässt. 

Lenggries - Corona zwingt die Menschen, daheim zu bleiben. Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, oder vielmehr die Füße still zu halten, was das Fit-Bleiben angeht. Dass Fitnessübungen mit alltäglichen Gegenständen funktionieren können, zeigt Bibi Scheder. „Klopapierrollen hat ja zur Zeit jeder daheim“, sagt die Lenggrieserin schmunzelnd. „Sind aber auch durchaus sinnvoll für die korrekte Durchführung der Übung.“

Sicherlich lasse sich die Zeit zu Hause auch dazu nutzen, mal einen Gang runterzuschalten. „Der Alltagsstress ist jetzt ein anderer. Aber gerade jetzt könnte man die Zeit auch nutzen, um sich zu bewegen, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen.“ Die Personaltrainerin vom Lenggrieser „Sportraum“ zeigt daheim in Lenggries Übungen für funktionelles Ganzkörpertraining. „Die Übungen sind leicht umzusetzen, fordern trotzdem den ganzen Körper“, sagt die 34-jährige Berg- und Ultraläuferin. Bevor es losgeht, sollte sich jeder warm machen. „Um den Kreislauf in Schwung zu bringen.“ Wer auch hier das Haus nicht verlassen will, kann zum Beispiel die eigenen vier Wände erkunden, „fünf Runden zügig in jedes Zimmer“.

Sportwissenschaftlerin: „Rumpf ist Trumpf“

Die Übungen an sich dienen der Kräftigung von Rücken und Bauch, „Rumpf ist Trumpf“, sagt die Sportwissenschaftlerin. Aber auch Stärkung der Arme und Beine sind dabei. Das Ziel ist es, beweglich zu werden – oder zu bleiben –, den Kreislauf anzukurbeln, die Lunge zu fordern und die Muskulatur zu stärken – „immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Schließlich macht man es für sich selbst“, sagt Scheder. Sie möchte mit einfachen Übungen den größtmöglichen Nutzen herausholen. Wichtig sind die Atmung und eine saubere Technik bei der Durchführung, „Tempo runter. Es empfiehlt sich, die Übungen vor dem Spiegel zu machen, um sich selbst zu kontrollieren.“ Benötigt wird lediglich eine Matte – und eben ein paar Rollen Klopapier.

Jede Übung wird in bis zu 15 Wiederholungen ausgeführt. Das Ganze bis zu dreimal wiederholen. Scheder sagt: „Mut haben, klein anzufangen. Wer weniger schafft, braucht sich nicht zu schämen.“ Sie weiß, wovon sie spricht, schließlich hat sie nach einer Schwangerschaft auch erst vor ein paar Wochen wieder mit dem Sport angefangen. Nun eben auch daheim. 

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Quelle: Merkur.de

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