Fußball

Vier Neue für TSV Oberalting

Fußball Herren, TSV Oberalting/Seefeld - Jahn Landsberg
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Trainer Thomas Dötsch freut sich über vier Verstärkungen.

Thomas Dötsch konnte seine Kontakte ausnutzen. Der Trainer des vom Abstieg bedrohten Fußball-Kreisligisten TSV Oberalting-Seefeld, der parallel noch Trainer beim Futsalteam des TSV 1860 München ist, konnte für die Rückserie einige bekannte Namen ins Aubachtal locken.

Oberalting – Neben Ritvan Maloku (wir berichteten) kommen Ramazan Akgül, Reber Akgül, Cenk Imsak und Thorsten Piepenburg zum TSV. „Mit diesen Spielern verstärken wir sowohl die Kaderbreite als auch die Spitze“, so der Coach. „Und das Wichtigste ist, dass die Spieler gut ins Team passen.“

Mit Thorsten Pipenburg kehrt ein „Ur-Oberaltinger“, wie Dötsch ihn bezeichnet, zurück nach Seefeld. Pipenburg hütete früher das Tor der Seefelder und war sowohl in Kreisklassen- als auch in Bezirksligazeiten mit von der Partie. Nach zwei Jahren Fußballabstinenz übernimmt er eine neue Funktion, die wichtig für den Cheftrainer ist: „Er wird mir als Torwarttrainer unter die Arme greifen, kann aber auch selbst ins Tor. Daher ist das ein sehr wichtiger neuer Mann für uns.“

Ramazan „Rambo“ Akgül kommt vom FC Wacker München an die Aubachstraße. Der 34-Jährige kickt unter Dötsch in der Futsal-Bayernliga und kennt den Trainer seit längerer Zeit. In seiner Vita stehen Landesligaeinsätze für die FT Starnberg, den BCF Wolfratshausen und den SV Pullach. „Rambo ist ein sehr williger Spieler mit einem sehr guten Auge. Wenn er fit ist, ist er eine Maschine“, so Dötsch. Allerdings geht es für den Übungsleiter erst mal darum, ihn wieder fit zu machen: „Dann wird er uns sicher das ein oder andere Mal helfen können.“

Sein Bruder Reber Akgül wohnt wie auch Ramazan nahe des Oberaltinger Trainingsgeländes. Er spielte früher schon beim TSV und ist nun nach zwei Jahren Pause wieder zurück bei den Seefeldern. Auch der 27-Jährige war vormals in der Landesliga beim BCF Wolfratshausen aktiv und wechselte in der Saison 2016/17 nach Oberalting. „Er schaut sich das hier erst mal in Ruhe an. Wenn er an seine alten Leistungen anknüpfen kann, wird er eine absolute Verstärkung für das Team sein“, so sein Trainer.

Der viert Neuzugang ist Cenk Imsak. Der mittlerweile 29-Jährige spielte A-Jugend-Bundesliga bei Rot-Weiß Essen. Er wechselte anschließend in die Türkei, spielte für den Topklub Besiktas in der zweiten Mannschaft. Er kommt in Deutschland auf Einsätze in allen Ligen abwärts der Regionalliga. Allerdings ist Imsak, der in der vergangenen Spielzeit in 28 Bezirksligaspielen auf 23 Torbeteiligungen kam, mittlerweile zweifacher Vater und selbstständig. „Deswegen will er nun nur noch in der Kreisliga spielen. Und zum Glück für uns“, freut sich Dötsch.

Thomas Okon

Quelle: Merkur.de

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