Vorrunde beim TSV

Voller Einsatz beim Merkur CUP in Weyarn

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Tapfer gekämpft haben die ersatzgeschwächten Wörnsmühler (in Grün) gegen Gastgeber Weyarn.
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Schon seit 25 Jahren leitet Schiedsrichter-Legende Julius Zinke umsichtig die Partien beim Merkur CUP. Auch in Weyarn war der 82-jährige Haushamer wieder im Einsatz.
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Nicht zu halten war der Schuss der SF Föching (in Blau) für Miesbachs Torhüter. Dennoch steht der SV als Gruppensieger im Gruppenfinale. In Otterfing sind aber auch die Föchinger dabei.
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Es grüßt der Gruppensieger: Die Buben des TSV Schliersee (in Blau) schlugen die SF Gmund-Dürnbach und zogen als Tabellenführer in das Gruppenfinale ein.
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En enges Match lieferten sich der TSV Bad Wiessee (in Blau) und der TSV Schaftlach. Am Ende hieß es 2:2.
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Durchgesetzt hat sich die DJK Darching (in Rot) gegen den FC Rottach-Egern, der dezimiert in Weyarn antreten musste. Die Darchinger sind dank des 2:0-Siegs über den FC eine Runde weiter.
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Noch sehr klein waren die Buben des SV Arget (in Weiß). Doch sie kämpften auch gegen den TuS Holzkirchen stark.
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Keine Angst vor Kopfballduellen hatten die E-Junioren des SV Waakirchen-Marienstein (in Weiß) und der SF Gmund-Dürnbach. Letztere schafften es ins Gruppenfinale nach Otterfing.

Beim Vorrunden-Turnier in Weyarn haben die Mannschaften vor allem mit Einsatz überzeugt. Arg ersatzgeschwächt gingen einige Teams an den Start. Aber auch spielerische Höhepunkte gab es trotz des Dauerregens. 

Weyarn – Muttertag, Trachtenvereins-Verpflichtungen und richtiges Sauwetter waren nicht unbedingt die perfekten Voraussetzungen für einen schönen Fußballtag auf der Weyarner Sportanlage. Doch was die Verantwortlichen des TSV und deren Gäste draus machten, war ein rundum gelungenes Turnier am Auftaktwochenende des 25. Merkur CUPs im Landkreis. Einen Tag nachdem bei den Sportfreunden Fischbachau die ersten Teilnehmer für das Gruppenfinale am 25. Mai in Otterfing ermittelt worden waren, traten im Klosterdorf 14 weitere Teams an. 13 aus dem Landkreis sowie der SV Arget, der kurzerhand umgruppiert worden war, weil sowohl im zuständigen Landkreis München, als auch im Oberland eine ungerade Teilnehmerzahl gemeldet hatte.

Die teilweise noch sehr kleinen Buben aus Arget hatten es schwer gegen die Etablierten, kämpften aber auch bei zweistelligem Rückstand unverdrossen. Dabei war Arget nicht die einzige Mannschaft, die Unterstützung aus der F-Jugend brauchte. So musste auch beim SC Wörnsmühl ein Kleiner ran, und dennoch reichte es nicht zur vollen Mannschaftsstärke. Umso höher ist die Leistung des Mini-Teams zu bewerten, das sich gegen Weyarn und Miesbach stark behauptete, jeweils nur knapp unterlag (0:1, 0:2) und sich umso mehr über den Punktgewinn gegen Föching freute. Auch der FC Rottach-Egern war durch ein gleichzeitig stattfindendes Preisplattlns des Trachtler-Nachwuchses empfindlich dezimiert und chancenlos in der Gruppe D.

Aufregend hatte der Tag in der Gruppe C begonnen, in der wieder einmal der SV Miesbach mit seiner Spielweise besonders gefiel. Wie schon in den Vorjahren setzten die Kreisstädter auch diesmal auf spielerische Akzente. Wie schwer man es damit im Merkur CUP mit seinen kurzen Spielfeldern bisweilen haben kann, zeigte sich im Auftaktmatch gegen die SF Föching, die traditionell auf weite Abschläge und Befreiungsschläge setzen. Zwei Mal waren die Sportfreunde in Führung gegangen, zweimal glich Miesbach aus, und alle Freunde des schönen Fußballs freuten sich, als dem SV der 3:2-Siegtreffer gelang.

Die beiden Bezirksfinalisten von 2017 gingen mühelos in die nächste Runde, wohin sie der TSV Weyarn begleiten wird, der im Vorjahr auf eigenem Platz das Bezirksfinale spielen durfte. Weyarn hatte neben einem knappen, glücklichen Sieg gegen Wörnsmühl ein schönes, ausgeglichenes Spiel gegen Miesbach mit 2:1 für sich entschieden. Das unglückliche Eigentor gegen Föching war schnell vergessen.

„Wir sind in der nächsten Runde, alles gut“ resümierte ein zufriedener Weyarner E-Junioren-Trainer Julian Dürr, der – wenn er nicht als Coach am Spielfeldrand stand – zusammen mit Jugendleiter Michael Hub, Toni Zwickl, Herbert Seidl und Julius Zinke die Partien leitete. „Durch die Bank waren es sehr faire Spiele“, freute sich Zinke, der sein Pfeifferl auch zur 25. Runde des Merkur CUPs wieder ausgepackt hatte. Kein Jahr, seit das weltgrößte E-Junioren-Turnier veranstaltet wird, in dem der 82-Jährige von der SG Hausham nicht im Einsatz gewesen wäre. Nicht immer sei die Atmosphäre so entspannt und sportlich gewesen, wie am Sonntag in Weyarn, wo man statt Sonnenschirmen Regen-Unterstände und Heizpilze aufgestellt und zum Obst heißen Tee für die Kinder ausgeschenkt hatte.

Den Schwung vom Kantersieg gegen Waakirchen am Freitagabend im Meisterschaftsspiel nahm der TSV Bad Wiessee mit in den Merkur CUP und qualifizierte sich mit dem TSV Schaftlach und der DJK Darching für die nächste Runde. Zwei Dreiergruppen komplettierten am Nachmittag den Spieltag. Auf dem rechten Spielfeld schien der SV Waakirchen alles klar zu machen, doch weder der TSV Schliersee noch die SF Gmund steckten auf, und beide drehten ihre Spiele und holten am Ende die Punkte. Auf dem linken Feld indes standen sich mit Warngau und Holzkirchen zwei alte Merkur-CUP-Bekannte gegenüber, wobei Vinzenz Schulers frühes Tor dem TuS die nötige Ruhe gab, das Auftaktspiel samt Offensivpunkt für sich zu verbuchen.

sie

Quelle: Merkur.de

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