Bittere Niederlage

DJK ohne Kapitänin verunsichert

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Nichts zu holen gab es für die DJK Darching in Rosenheim.

Die Volleyballerinnen der DJK Darching haben in dieser Saison noch keinen Satz ohne ihre Kapitänin Keppsi Huber gewonnen. Das änderte sich auch beim MTV Rosenheim nicht.

Rosenheim – Es kommt im Volleyball selten vor, dass eine Mannschaft in einem Satz nur magere fünf Punkte macht. Genau das ist der DJK Darching aber nun passierte. Gegen den MTV Rosenheim unterlag die Mannschaft von Trainer Jürgen Primbs in der Landesliga Südost mit 0:3 (5:25, 16:25, 22:25). Im zweiten und dritten Satz konnte sich die DJK steigern, für einen Punktgewinn war das aber zu spät. „Das ist im Augenblick eine harte Angelegenheit, weil wir immer wieder umstellen und uns umorientieren müssen“, sagt Primbs. „Aber die Stimmung im Team ist dennoch gut.“

Die klare Niederlage in Rosenheim hatte auch mit der frühen Verletzung von Zuspielerin Keppsi Huber zu tun. Die DJK-Kapitänin fiel schon nach zehn Punkten aus. „Das hat die Mannschaft extrem verunsichert“, meint Primbs. „Wir haben in dieser Saison noch keinen Satz ohne sie gewonnen.“ Und es blieb dabei. Die DJK konnte das Fehlen der beiden erfahrenen Spielerinnen Huber und Vroni Kranz, die aus privaten Gründen nicht spielen konnte, nicht kompensieren.

Für Huber übernahm die 16-jährige Pia Hartmann die Rolle als Zuspielerin. „Sie hatte um die Jahreswende ein Tief, aber das hat sie überwunden. Und sie hatte auch eine sehr starke Trainingswoche“, sagt der DJK-Coach. Hartmann, die in der Vorsaison noch in der Kreisliga und damit drei Ligen weiter unten spielte, steigerte sich von Punkt zu Punkt. Auch die Darchinger Außenangreiferinnen gewannen immer mehr Vertrauen zu Hartmann.

Nachdem die DJK die ersten beiden Sätze chancenlos abgegeben hatte, war die Mannschaft im dritten Satz voll da, verlor aber auch diesen. „Rosenheim hat den Sieg überglücklich gefeiert“, erzählt Primbs. „Sie haben gemerkt, dass wir noch einmal ein ernst zu nehmender Gegner hätten werden können.“

Die DJK Darching bleibt aber trotz der Niederlage Tabellensechster und steht weiter auf einem Nichtabstiegsplatz. In der dreiwöchigen Pause will Primbs nun eine stabilere Spielanlage eintrainieren lassen. Diagonalspielerin Geli Adelsberger soll dann zur Libera umfunktioniert werden.

cf

Quelle: Merkur.de

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