TSV kommt unter die Räder

Volz fliegt nach Notbremse bei Klatsche gegen Club

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Das 0:3: Der Nürnberger Steffen Eder (Nr. 5) überwindet Buchbachs Sandro Volz per Kopf.

TSV Buchbach - Statt des erhofften Befreiungsschlages kassierte der TSV Buchbach am Sonntag eine 2:5-Klatsche gegen den 1. FC Nürnberg. Mit Christian Brucia und Andreas Markmüller, die sich am Knie verletzten, drohen weitere Ausfälle.

Dabei begannen die Buchbacher druckvoll und hatten erste Gelegenheiten durch Thomas Breu (3.) und Brucia (8.). Auf der anderen Seite kullerte ein Schuss von Dominic Baumann am langen Pfosten vorbei (6.). Nach zehn Minuten musste Keeper Volz nach einem Rückpass von Dennis Lippert Kopf und Kragen riskieren, um vor zwei Nürnbergern zu klären (12.).

Zwei Minuten später war’s dann aber passiert: Bei einem schnellen Konter über Mike Ott kam Baumann an den Ball, Maxi Drum konnte noch blocken, doch im zweiten Versuch traf der Torjäger. In der 18. Minute durften die Gäste erneut jubeln, als Florian Pflügler eine Hereingabe von Baumann klären wollte, die Abdelhamid Sabiri an den Kopf und ins Tor sprang.

Buchbach war hinten offen wie ein Scheunentor: Da ließen sich die Gäste nicht zwei Mal bitten und erhöhten auf 3:0, als Steffen Eder eine Ecke von Ott zentral einköpfte.

Hoffnung schöpfte der TSV, nachdem Keeper Ramon Castellucci Aleks Petrovic im Strafraum umgerannt hatte. Der Buchbacher Kapitän verwandelte selbst (32.). Kurz darauf verfehlte Petrovic nach Vorlage von Breu aus 16 Metern den Kasten nur knapp. Doch die nächsten Dämpfer folgten auf dem Fuß: Erst erhöhte Jonas Hoffmann nach schönem Zuspiel von Baumann auf 4:1 (44.). Eine Minute später sprang Castellucci im Sechzehner Brucia nieder, der sich dabei am Knie verletzte.

Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Nürnberg kontrollierte das Geschehen, auch wenn Petrovic in der 58. Minute nach Foul an Lukas Dotzler erneut per Strafstoß verkürzen konnte. Bereits in der 62. Minute stellten die Gäste den Drei-Tore-Vorsprung wieder her, als Baumann nach Rückpass von Manuel Feil seinen zweiten Treffer erzielte.

Damit nicht genug: Nach einem schönen Pass marschierte Joker Maximilian Krauß allein auf Volz zu, der den Nürnberger außerhalb des Strafraums nur mit einem Foul stoppen konnte: Schiedsrichter Marco Achmüller zögerte keine Sekunde und schickte den Keeper zum Duschen. Stürmer Dotzler übernahm den Platz zwischen den Pfosten und verhinderte mit einigen Paraden unter dem Applaus der Zuschauer Schlimmeres. Kurz vor Schluss verletzte sich auch noch Neuzugang Markmüller am Knie.

Text: Michael Buchholz

Quelle: fussball-vorort.de

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