Haching schielt auf den zweiten Platz

+
Entspannt sieht Trainer Claus Schromm (l. neben SpVgg-Pressesprecher Florian Fussek) dem letzten Spiel des Jahres entgegen. 

Mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern endet am Samstag das Fußballjahr für die SpVgg Unterhaching. Unabhängig vom Ergebnis dieser Partie können sich die Verantwortlichen des Klubs in der anstehenden Winterpause bequem zurücklehnen. Es gibt keine offenen Baustellen.

VON CHRISTIAN AMBERG

Unterhaching – Das Fazit von Cheftrainer Claus Schromm war gestern schon durchweg positiv: „Wir können mit der bisherigen Saison sehr zufrieden sein, egal wie das Spiel gegen Lautern ausgeht.“ Ob die SpVgg die als Wunsch notierten 35 Punkte mit einem weiteren Sieg noch erreicht oder nicht: In der Spitzengruppe bleibt sie über die Weihnachtspause in jedem Fall. „Theoretisch ist der zweite Platz möglich, theoretisch aber auch der siebte“, hat sich Schromm ausgerechnet, „diese Bandbreite sagt schon viel über die Liga aus. Wir wollen natürlich oben dabeibleiben. Es ist das erklärte Ziel zum Abschluss des Jahres, als Sieger vom Platz zu gehen.“

In der recht kurzen Winterpause – Trainingsauftakt im neuen Jahr ist bereits am 6. Januar – gibt es diesmal nur wenig Gesprächsbedarf bei den Verantwortlichen. Neuzugänge für die zweite Saisonhälfte sind nicht eingeplant und auch nicht notwendig. „Ich bin hochzufrieden mit dem Kader“, unterstrich Schromm gestern noch einmal, „seit ich hier bin, ist das der beste Kader, den wir je hatten.“

Realistisch sind eher einige Abgänge, aber auch da herrscht keine Eile. Tendenziell erst zum Ende der Transferperiode Ende Januar hin könnte die SpVgg Unterhaching ihren großen Kader reduzieren, auch weil dann endlich zahlreiche Langzeitverletzte zurück sein sollten.

Die üblichen Gespräche mit allen Akteuren werden im Trainingslager stattfinden, für das die Hachinger von 12. bis 18. Januar nach Cadiz in Spanien fliegen. „Da werden wir jedem klar aufzeigen, wie die Perspektive aussieht oder eben nicht“, so Schromm. „Es kann schon sein, dass der ein oder andere Spieler sich umorientiert. Wir werden tendenziell eher weniger als mehr.“

Zu hoffen bleibt fürs neue Jahr nur, dass sich die SpVgg nicht wie im Vorjahr die tolle erste Saisonhälfte durch eine miserable Rückrunde kaputtmacht. Auch da ist Schromm in diesem Jahr allerdings entspannt: „Es spricht sehr viel dagegen, dass es wieder so läuft. Das liegt vor allem am Kader. Die Phase mit vielen Verletzten hatten wir diese Saison schon. Wenn man sieht, wie wir da durchgegangen sind, zeigt das: Wir sind gewappnet.“ Für eine gute Rückrunde – oder auch 2020 schon etwas mehr...

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Der „Chef“ übernimmt die Führung
Der „Chef“ übernimmt die Führung
Deißenböck: Liga-Pokal für TSV Dorfen eine „Mega-Chance“
Deißenböck: Liga-Pokal für TSV Dorfen eine „Mega-Chance“
Türkgücü-Held Yasin Yilmaz spricht über sein Aus: „Das ist bitter“
Türkgücü-Held Yasin Yilmaz spricht über sein Aus: „Das ist bitter“
Crowdfunding: HSG-Mädels sagen „Danke!“
Crowdfunding: HSG-Mädels sagen „Danke!“

Kommentare