6:0 - Vrenezi trifft dreifach

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Große Vorstellung: Albion Vrenezi ist mit drei Toren der Mann des Spiels.

FC Unterföhring - Der FC Unterföhring hat seine Hausaufgaben gemacht. Das immer weiter zur Spitzenmannschaft heranreifende Team hat die SpVgg Unterhaching II trotz Profi-Unterstützung mit 6:0 (1:0) nach Hause geschickt.

Tatsächlich zeigte der FCU ganz großen Sport. Unterhaching reiste mit einem halben Dutzend Spieler an, die dem Profikader der 3. Liga zuzuordnen sind. Der Tabellenletzte will sich offensichtlich gegen den Abstieg wehren oder sich zumindest anständig verabschieden. Das taten die Hachinger in der ersten Halbzeit, in der sie absolut konkurrenzfähig waren. Haching spielte ordentlichen Fußball, aber die Unterföhringer nahmen von der ersten Minute das Heft in die Hand und hatten Feldvorteile Dazu kamen auch ein paar Torchancen, bei denen das 1:0 von Albion Vrenezi die logische Konsequenz war (21.). Der schnelle Rechtsaußen war der alles überragende Mann auf dem Platz mit drei Toren und drei Vorlagen.

Nach der Pause wurden die Hachinger kalt erwischt. Mit zwei klasse Kombinationen machte das Heimteam schnelle Tore durch Vrenezi (48.) und Alexander Hollering (55.). 60 Sekunden nach dem 3:0 kam der große Knackpunkt. FCU-Spieler Andreas Brandstetter langte unglücklich hin und den von Unterhachings Bichler wirklich gut geschossenen Elfer wehrte Patrick Nothhaft sensationell ab. Damit war das letzte Gramm Moral der Hachinger zerbröselt.</P> <P>Nun spielte der Gast aus dem südlichen Landkreis wie ein nicht konkurrenzfähiger Absteiger. Das Pech der Drittliga-Reserve war aber der Torhunger des FCU. Unterföhring gab Gas und machte zwischen der 72. und der 75. Minute drei sehenswerte Tore. Und die Zuschauer am Platz staunten. Ausgerechnet Andreas Pummer, der auf dem Platz eher für die Grätsche als für den Fallrückzieher zuständig war, führt In Unterföhring den Fußball als Kunstobjekt ein. Sogar der technische Leiter Manuel Prieler, der auch gerne einmal als Tabellenführer den Abstand zu den Abstiegsplätzen analysiert, wagte sich für seine Verhältnisse weit vor. „Wir freuen uns auf die Spitzenspiele“, sagte er. In den nächsten vier Spielen geht es gegen die Top Drei: Pullach, Pipinsried und Rain. Unterföhring wird ein Gegner auf Augenhöhe sein.</P>

Quelle: fussball-vorort.de

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