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Kosten für Ex-Zweitligist zu hoch

Wacker stampft Profi-Fußball-Abteilung ein

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Uwe Wolfs Vertrag läuft noch bis kommenden Sommer.

SV Wacker Burghausen - Der SV Wacker Burghausen verabschiedet sich vom Profi-Fußball. Ab der kommenden Spielzeit zählt der ehemalige Zweitligist zu den Amateur-Teams.

Am Freitag gab der SV Wacker Burghausen seinen Rückzug aus dem Profi-Fußball bekannt. Der Verein möchte versuchen, sich "bis zur kommenden Saison wieder weitgehend zu amateurisieren und in deutlich verstärkten Maß auf Fußballer zurückgreifen, die neben dem Sport einen Beruf, eine Ausbildung oder ein Studium ausüben", heißt es auf der vereinseigenen Website. 

Als Gründe nennen die Verantwortlichen den Rückgang bzw. Rückzug von Sponsoren, den gesunkenen Zuschauerschnitt und die Einsicht, dass die zuletzt investierten Mittel einfach nicht für die Spitze in der Regionalliga und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga reichen. "Bis zum Jahresende 2016 wollten wir dann Bilanz ziehen, ob dieses Vorhaben fruchten würde, und eine Entscheidung über die Weichenstellung für den Fußball in Burghausen treffen", heißt es in der Mitteilung. "Wir müssen feststellen, dass dieser Versuch fehlgeschlagen ist."

Damit steht der Tabellensiebte der Regionalliga vor einem kompletten Neuanfang. Auch personell wird sich sicherlich einiges tun. Uwe Wolfs Vertrag endet im kommenden Sommer. Ob der Trainer unter den neuen Voraussetzungen weiterarbeiten möchte und bezahlt werden kann, ist offen. Auch der Kader wird zwangsläufig ein neues Gesicht bekommen. Vor der laufenden Saison hatten die Verantwortlichen noch einmal investiert und mit dem Aufstieg geliebäugelt. Mit Blick auf den Rückzug ins Amateurlager werden einige Spieler sicher nicht zu halten sein. 

Höhepunkt der Profi-Zeit war im Jahr 2002 der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dort spielte Wacker insgesamt fünf Jahre. Im Jahr 2007 ärgerte Burghausen den FC Bayern im DFB-Pokal. Der Rekord-Pokalsieger setzte sich damals erst im Elfmeterschießen durch. Die Partnerschaft mit den Roten von der Säbener Straße wird übrigens fortgesetzt. "Wir werden verstärkt auf unseren eigenen Nachwuchs zugreifen. (...) Die Kooperation mit dem FC Bayern München wird hier unterstützen, Talente aus der Region nach Burghausen zu holen." 

Quelle: fussball-vorort.de

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