Neue Chance gegen Schweinfurt

Wann trifft Haching wieder das Tor?

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Auch Sascha Bigalke möchte seine "Ladehemmung" wieder ablegen.

SpVgg Unterhaching - Zwei Spiele ohne Sieg und ohne Tor, überhaupt erst ein Treffer im neuen Jahr. Die SpVgg Unterhaching hofft heute beim 1. FC Schweinfurt auf das Ende ihrer „Negativserie“. Gutes Omen: Im Hinspiel gab es gegen die Franken ein Torfestival.

5:0 endete die Partie im August, bis heute der zweithöchste Saisonsieg des Regionalliga-Tabellenführers. Viermal traf Stephan Hain damals im Sportpark, außerdem Dominik Stahl. Die beiden Ex-Löwen mussten im letzten Heimspiel gegen Nürnberg II pausieren, sind aber heute (19 Uhr) im Willy-Sachs-Stadion wieder mit dabei. Fehlen werden dagegen die Nationalspieler Stefan Marinovic und Vitalij Lux, die auf Länderspielreise sind.

Trainer Claus Schromm hofft nach der kleinen Durststrecke wieder mal auf drei Punkte, und dafür müssen es nicht unbedingt massenweise Tore sein. Vielmehr ringt die SpVgg aktuell darum, überhaupt wieder ihr Spiel zu finden, was beim 0:0 gegen Nürnberg schon wesentlich besser klappte als zuvor gegen Kellerkind Schalding-Heining. „Wir wollen wieder mehr Wir sein“, sagt Hachings Chefcoach, „und leistungstechnisch an die Partie gegen Nürnberg anknüpfen.“ Da gab es bereits Chancen zuhauf, nur der Ball wollte noch nicht ins Tor. „Wir wollen uns in Schweinfurt auch in der Offensive wieder belohnen“, so Schromm. 

Dass er den Gegner im freitäglichen Flutlichtspiel wie üblich als „unangenehm“ bezeichnet, gehört zur obligatorischen Warnung an seine Spieler, dass der Rest der Saison bis zum feststehenden Meistertitel kein Selbstläufer ist. Tabellentechnisch liegen die Schweinfurter mitten im Niemandsland, das aber mit einer positiven Bilanz: Zehn Siege stehen neun Niederlagen gegenüber, das Torverhältnis von 41:36 ist gerade auf der Seite der erzielten Tore durchaus ein gutes. In der Heimtabelle liegt der FC auf Platz sechs, in der Rückrunden-Tabelle sogar auf Rang fünf.

Kurios ist übrigens der Spielplan der kommenden Wochen: Nach zwei Heimspielen in Folge stehen nun inklusive dem Toto-Pokal-Viertelfinale drei Auswärtspartien hinereinander für die SpVgg an. Es folgen drei Heimspiele in Serie, anschließend wieder drei Auswärtsspiele. Irgendwann in diesem Zeitraum sollte die Meisterschaft in der Regionalliga feststehen. Die Hachinger würden das sicher auch auswärts feiern.

Text: Christian Amberg

SpVgg Unterhaching: Müller – Dombrowka, Nicu, Winkler, Greger – Marseiler, Stahl, Taffertshofer, Steinherr – Bigalke, Hain.

Quelle: fussball-vorort.de

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