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„Das war zu wenig“: Peitinger Siegesserie endet gegen Bernbeuren

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Der sitzt: Peitings Christoph Hertl (in Rot, Nummer 13) köpft gegen Bernbeuren das 1:0.

Optimal waren die Voraussetzungen für Bernbeuren nicht: Wichtige Spieler fehlten beim Derby in Peiting. Doch Daniel Delis Truppe bot dem Gegner trotzdem Paroli.

Peiting/Bernbeuren – Vier Mal hintereinander hat der TSV Peiting gewonnen. Doch die Erfolgsserie endete am Samstag beim Lokalrivalen. Gegen den TSV Bernbeuren zeigten die Kreisliga-Fußballer von Trainer Fabian Melzer keine gute Leistung. Die ersatzgeschwächte Mannschaft vom Auerberg war beim 1:1 (1:1) sogar näher dran am Dreier.

„Das Resultat ist leistungsgerecht“, urteilte Melzer etwas enttäuscht nach Spielende. „Das war zu wenig, vor allem die zweite Hälfte war schwach.“ Bernbeurens Daniel Deli war nach dem emotionsarmen Derby zufriedener: „Den Punkt nehme ich gerne mit“, sagte er. „Mit unserer Besetzung war das ein mutiges Auftreten.“ Deli fehlten einige Spieler, darunter Torjäger Michael Boos und Spielmacher Patrick Landes.

Bernbeuren überrascht mit Dreier-Abwehrkette

Bernbeuren ging von Beginn an konsequent und giftig in die Zweikämpfe. Zudem störten die Gäste, die überraschend mit einer Dreierkette aufliefen, früh, wodurch die Peitinger große Probleme in der Spieleröffnung hatten. Die erste Chance verzeichnete die Deli-Truppe. Hannes Birk (7.) zielte aus acht Metern über das Tor der Hausherren. Erst nach einer Viertelstunde fanden die Peitinger besser ins Spiel. Bei einem Schussversuch von Florian Wörle (19.) hielt Lukas Zugmaier den Fuß drüber. Der Pfiff des Unparteiischen blieb aber aus. Beide Trainer sahen das nach dem Spiel anders: „Klarer Elfer“, sagte Melzer ebenso wie Deli. Wenig später musste Nicola Haser nach einem harten Einsteigen von Birk verletzt vom Platz. Kurz danach köpfte Christoph Hertl (31.) eine Ecke von Christoph Enzmann zum 1:0 in die Maschen. Das Führungstor gab den Gastgebern aber keinen Auftrieb. Stattdessen übernahmen die Bernbeurener immer mehr das Kommando. Nach einem schönen Flankenlauf von Adrian Natzeder landete der Ball bei Birk (44.), der platziert gegen die Laufrichtung von Keeper Julian Floritz zum 1:1 einköpfte. Gleich danach hatte Natzeder (45.) Pech, dass sein Kopfball an die Latte und nicht ins Tor ging.

Kurz vor Schluss wird‘s nochmal spannend

Nach dem Wechsel kam Thomas Schmölz (56.) im Strafraum zu Fall. Auch hier blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Auf der Gegenseite köpfte Schmölz (57.) eine Freistoßflanke nur haarscharf am eigenen Kasten vorbei. Danach plätscherte die Partie ohne größere Höhepunkte dahin, wobei die Gäste über deutlich mehr Spielanteile verfügten. Erst in den letzten Minuten ging’s nochmal hoch her. Hertls Schuss (81.) aus 18 Metern lenkte der wenig beschäftigte Bernbeurener Schlussmann Wolfgang Mayer über die Latte. Im Anschluss hatte Natzeder (84.) den Siegtreffer auf dem Fuß. Aus kurzer Distanz scheiterte er aber am stark reagierenden Floritz.

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Quelle: Merkur.de

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