Warten auf die Löwen

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Enge Kiste: Danijel Majdancevic (r.) vom SV Heimstetten und Tobias Gürtner vom VfR Garching auf Tuchfühlung.

VfR Garching - Es war ein Pfingstwochenende, das keine klaren Antworten brachte. Mit einem 1:1 (0:0) beim VfR Garching verteidigte der SV Heimstetten den 15. Platz in der Regionalliga. Da nun aber TSV 1860 München in die Relegation muss, ist die Entscheidung über den Wert des Ranges vertagt.

Klar war nur die Ausgangslage vor dem Derby um den 15. Platz. Heimstetten reichte schon ein Unentschieden und Garching musste gewinnen. Passend zu dieser Ausgangssituation startete der VfR auch sehr aktiv und hätte zur Pause führen müssen. Garching hatte eine Handvoll riesiger Chancen, bei denen das Heimteam nicht clever genug war und Heimstetten Glück hatte. Stefan Prunitsch (10.) und Mike Niebauer (23.) scheiterten an Torwart Igor Pintar. In der 29. Minute war der Ball dann drin, doch der Schiedsrichter sah bei Schützen Georg Ball ein Handspiel. Die Garchinger protestierten wütend und beteuerten, dass alles sauber war.

In der 33. Minute gab es dann aber keine Ausrede mehr. Ab diesem Zeitpunkt war der VfR selbst schuld, sich nicht belohnt zu haben. Oliver Hauck umkurvte Torwart Pintar und bot dann mit einem mittigen Schüsschen die Möglichkeit, dass Clemens Kubina auf der Linie klären konnte.

Zum Glück der Heimstettener gehörten gleich mehrere Schiedsrichterentscheidungen. Nach einem kernigen Foul mit Rudelbildung samt allen Schiedsrichtern als Schlichtungstruppe war Daniel Steimel mit Gelb sehr gut bedient. Kurz darauf hätte sich niemand beschweren können, wenn Kubina für eine Notbremse an Hauck geflogen wäre.

Sportlich hatte der Gast in der 41. Minute durch Memis Ünver seinen ersten Schuss aufs Tor, beruhigte nach der Pause etwas das Geschehen und schlug eiskalt zu. Sebastian Paul köpfte eine Ecke von Dominik Schmitt ins Tor und das war ein brutaler Niederschlag (55.). Garching stand nun neben sich und Heimstetten hatte Konter, die das 0:2 hätten bringen können, wenn nicht müssen. Und dann kam noch einmal der Schiedsrichter ins Spiel. Lucas Genkinger machte den vermeintlichen Ausgleich, der wegen eines angeblichen Abseits‘ nicht gegeben wurde. Garchings drittes Tor war von Stefan Prunitsch und wurde gegeben (85.). Der VfR versuchte dann inklusive Nachspielzeit noch einmal zehn Minuten lang alles, kam aber nicht über Halbchancen hinaus. Und deshalb könnte der SV Heimstetten nun abhängig von der Relegation des TSV 1860 den eigenen Relegationsspielen entgehen.

Quelle: fussball-vorort.de

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