Warten auf die Winterpause

- Unachtsamkeit kostet Ohlstadt einen Punkt - Josef Reißl im Pech

VON ANDREAS KÖGL Gräfelfing - Mit seinem nahezu letzten Aufgebot musste SVO-Trainer Stefan Schwinghammer zum Punktspiel nach Gräfelfing reisen. Und das Gefühl in der Magengegend war durchaus mulmig, denn die Gastgeber befinden sich nicht erst seit ihrem 3:0-Erfolg über den Tabellenzweiten Berg vergangene Woche im Aufwind. Umso enttäuschter war Schwinghammer natürlich nach der knappen, vor allem aber unnötigen 0:1 (0:1)-Niederlage. "Es war ein Fehler, der so nicht passieren darf", meinte er niedergeschlagen, "allerdings haben wir für den Erfolg einfach auch zu wenig getan." <P>Schon früh hätten die Platzherren in Führung gehen können, doch einem Schuss von Sascha Lauterbach stand der Pfosten im Weg (10.). Auch ein Freistoßkracher aus 25 Metern fand nicht sein Ziel. Als sich die Gäste wohl schon in der Halbzeitpause wähnten, kam Gräfelfing doch noch zum bis dahin verdienten Führungstreffer. Nach einem Einwurf, der noch ein,- zweimal verlängert wurde, sprang das Leder noch zweimal auf, ehe es vor den Füßen von Sascha Lauterbach landete, der keine Mühe mehr hatte, den Ball aus sechs Metern über die Linie zu drücken (43.). <P>Nach dem Seitenwechsel kamen dann aber auch die Ohlstädter zu ihren Chancen. Die erste ergab sich für Josef Reißl. Mit seinem Distanzschuss aus 20 Metern scheiterte er jedoch an der Querlatte (50.). Anschließend war es Andreas Frombeck im Ohlstädter Gehäuse zu verdanken, dass der Rückstand nicht schon auf zwei Tore anwuchs. Einen 20-Meter-Freistoß von Haase konnte er gerade noch mit den Fingerspitzen über den Kasten lenken (77.). Nur sechs Minuten später machte Josef Reißl zum zweiten Mal negative Bekanntschaft mit dem Aluminium. Sein Kopfball senkte sich als Bogenlampe auf die Latte, anstatt ins Tor zu fallen. "So ist das im Fußball", meinte Schwinghammer achselzuckend, "zuerst hast kein Glück und dann kommt auch noch Pech hinzu." <P>Aufgrund der Leistungssteigerung in Abschnitt zwei war es aber sicherlich eine unnötige Niederlage für den SV Ohlstadt, der wegen der angespannten Personalsituation sehnlichst die Winterpause herbeisehnt. "Heute haben mir sieben Stammspieler gefehlt", lamentiert Schwinghammer, "und ein Ende ist leider noch nicht in Sicht." <P>Schlimm ist es für den Trainer, dass ihm vor allem erfahrene Spieler fehlen, denn "die Jungen sind auf Dauer noch überfordert. Sie trauen sich dann einfach zu wenig zu." <P></P>

Quelle: Merkur.de

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