Weber: "Pipinsried ist eine richtige Hausnummer“

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Zuletzt drei Tore aus sechs Chancen: Die Garchinger um Dennis Niebauer haben ihre Torquote im Vergleich zur Vorbereitung ordentlich verbessert.

VfR Garching - Der Start nach Maß macht Appetit auf mehr. Mit drei Punkten in der Tasche läuft der VfR Garching heute (19.30 Uhr) im ersten Bayernliga-Heimspiel seiner Vereinsgeschichte auf. Gegner FC Pipinsried ist auch sehr attraktiv.

Im Seestadion duellieren sich zwei interessante Aufsteiger, die die Bayernliga auch sportlich beleben können. Beide Vereine wollen natürlich so schnell wie möglich die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln und haben mit ihren Siegen zum Auftakt erste Ausrufezeichen gesetzt. Nicht zuletzt wegen ihres illustren Patriarchen Konrad Höß gelten die Pipinsrieder in der Region als besonderer Kontrahent. Garchings Trainer Daniel Weber hatte bislang noch keine Berührungspunkte mit den Kickern aus dem Landkreis Dachau, hätte sie nun aber gerne dauerhaft: „Es ist schön, dass beide in der gleichen Klasse spielen. Das kann sich zu einem Derby in den nächsten Jahren entwickeln.“ Weber weiß aber auch, was für eine Aufgabe auf sein Team erwartet: „Pipinsried ist eine richtige Hausnummer.“ Allerdings wolle er eine Niederlage in diesem ersten Heimspiel in der Bayernliga unbedingt vermeiden.

Weber erinnert sich an ein Bankgespräch in Affing: „Da habe ich zu meinem Co-Trainer Günther Edahl gesagt, dass wir noch nie ein Auftaktspiel verloren haben.“ Die Mannschaft erhörte die Bank-Plauderei und drehte die Partie mit zwei späten Toren zum 3:2-Sieg. „Mit dem 2:2 wäre ich schon zufrieden gewesen“, sagt Weber mit einem breiten Grinsen. Der Trainer wurde aber in seinem Gefühl bestätigt, „dass wir die Kondition haben und Spiele drehen können, wenn wir die Sache emotional hinkriegen“. Rechtzeitig zum Beginn des ernsthaften Ligabetriebs haben die Garchinger den Schalter umgelegt. Vor allem in der Offensive explodierte der VfR in Affing mit drei Toren aus sechs Möglichkeiten. „Unsere Torquote haben wir von acht Prozent aus der Vorbereitung auf 50 Prozent gesteigert“, scherzt Weber.

Der Trainer des VfR genießt auch die ihm in allen Mannschaftsteilen zur Verfügung stehenden Alternativen: „Wir können wechseln, müssen aber nicht.“ Fußballer sind aber sehr abergläubische Wesen und deshalb deutet alles daraufhin, dass die Siegermannschaft von Affing es sein wird, die versuchen soll, den guten Start mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel zum Traumstart zu machen.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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