Weber schwärmt: "Eine saustarke Leistung"

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Verdacht auf Bänderriss: Daniel Suck musste in Bamberg nach einem bösen Foul ausgewechselt werden.

VfR Garching - Der Abend auf dem Bamberger Altstadtfest war richtig lustig, und das war verdient. Garchings Fußballdelegation hatte sich zuvor ein 1:1 (0:1) beim FC Bamberg erkämpft.

Der freche Garchinger Aufsteiger hält sich weiter fern von der Abstiegsregion der Regionalliga und hatte deshalb auch gut feiern in der Fremde. Die Garchinger arbeiteten defensiv sehr gut und ließen für Bamberg praktisch nichts zu. Dazu spielte der VfR mutig nach vorne, sammelte einige Pluspunkte und machte zwischen dem eigenen Tor und dem gegnerischen Strafraum fast alles richtig. In Tornähe kam beim Gast der letzte Pass manchmal nicht an und bei den durchaus vorhandenen Chancen fehlte die Konsequenz im Torabschluss.

Garching verpasste es eigentlich nur, sich für einen couragierten Auftritt zu belohnen. Die erste richtige Einschussmöglichkeit der Bamberger brachte fünf Minuten vor der Pause dann auch das überraschende Tor der Hausherren. Nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld spielte Bamberg schnell nach vorne und David Najem traf den VfR tief ins Herz. Nach dem Seitenwechsel investierten die Garchinger noch mehr in das Spiel und wehrten sich mit beeindruckender Moral gegen die unverdiente Niederlage. Trotz mehr Risiko waren große Torchancen aber weiterhin Mangelware.

Für den Ausgleich benötigte es in der 84. Minute eine Standardsituation. Daniel Suck wurde gefoult und mit Verdacht auf doppelten Bänderriss ausgewechselt. Bambergs böses Foul bestrafte dann Robert Rudnik mit einem tollen Freistoß über die Mauer oben ins Toreck. Dieses Unentschieden bezahlte der VfR teuer, weil der mit vier Stichen an der Wade genähte Mike Niebauer neben Suck Garchings zweiter Verletzter bei der Dienstreise quer durch Bayern war.

Garchings Trainer Daniel Weber attestierte seiner Mannschaft „eine saustarke Leistung“ und ärgerte sich, dass der VfR zwei Zähler liegen gelassen habe. „Mit einer solchen Leistung musst du auswärts eigentlich gewinnen“, sagte der Trainer. So blieb aber das Minimalziel erreicht, denn Garching hält die Teams auf den hinteren Plätzen mit zehn Punkten aus acht Spielen weiter auf Distanz. Und eine interessante Randnotiz ist für den Aufsteiger, dass er mit dem FC Bayern München II und dem SV Heimstetten zwei Vereine aus der direkten Nachbarschaft hinter sich hat.

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Quelle: fussball-vorort.de

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