Weber schwärmt über Drei-Tore-Mann de Prato: "Abschlussstärke sucht ihresgleichen"

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Lange hatte VfR-Trainer Daniel Weber an der Seitenlinie gelitten. Schon früh war seine Mannschaft verdient in Rückstand geraten (21.), anschließend seien die Platzherren „zum Teil durchmarschiert, dass mir schlecht wurde“.

Nur einen Fehler, so Weber, hätten die überlegenen Unterfranken gemacht: „Sie haben uns nicht den Garaus gemacht.“ Und so hatte der 43-Jährige eine Viertelstunde vor Schluss mit der Einwechslung von Stefan de Prato einen Geistesblitz. Mit einem lupenreinen Hattrick binnen zehn Minuten (80., 83., 89.) verwandelte der 25-jährige Angreifer, der erst im Sommer mit der Empfehlung von 38 Toren von Bezirksligist TSV Moosach bei Grafing gekommen war, den Rückstand in einen 3:1-Erfolg.

„Seine Abschlussstärke sucht ihresgleichen“, lobte Weber zwar seinen Angreifer, der nun bereits sechs Saisontore verbucht, sein Fazit aber fiel dennoch nüchtern aus: „Das war wohl der unverdienteste Sieg, seit ich hier Trainer bin.“ Zur Orientierung: Seit 2007 trainiert Weber den VfR. Einen derartigen Höhenflug aber erlebte er bislang genau so wenig wie einen solchen Sieg.

Text: Matthias Horner

Quelle: fussball-vorort.de

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