VfR empfängt mit Vilzing die Minimalisten der Liga

Weber: „Selbst Jerome Boateng löst nicht alles spielerisch"

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Garching – Einmal drei Punkte können im Fußball Wunder bewirken. Mit dem Erfolg zuletzt in Kottern haben die Fußballer des VfR Garching zwei Schritte nach vorne gemacht und könnten nun mit einem Heimsieg gegen DJK Vilzing (Sonntag, 15 Uhr) ihr Comeback als Bayernliga-Spitzenmannschaft geben.

 „Fußballer sind recht einfach gestrickt“, sagt Trainer Daniel Weber, der gar keine allzu großen Nachwirkungen der vier sieglosen Spiele gegen Kellerkinder der Liga erwartet. Seine Mannschaft habe in Kottern vieles richtig gemacht und aus der schweren Zeit gelernt, dass es manchmal auch erst den Kampf und die Grundtugenden des Fußballs braucht.

„Selbst Jerome Boateng löst nicht alles spielerisch“, sagt Weber. Dieses Erlernte wird auch von Nöten sein, um am Sonntag die zäh zu spielenden Vilzinger in die Knie zu zwingen. Die Minimalisten der Liga sind mit 14:13 Toren Achter, haben dabei die zweitwenigsten Tore und die wenigsten Tore der Liga kassiert. Wie Vilzing zu knacken ist, sah Weber kürzlich live bei der 1:4-Niederlage der Niederbayern in Landsberg: „In Führung liegend verteidigen sie sehr gut und sie geben nie auf.“ Bei seinen Garchingern hat er wieder einige Alternativen für den Kader, da nur noch Florian de Prato verletzt fehlt und dazu Mario Staudigl noch für dieses eine Spiel rotgesperrt ist. Dass der zehnfache Saisontorschütze Dennis Niebauer durch Urlaub und Ladehemmung seit fünf Runden nicht mehr getroffen hat, ist für den Trainer kein Thema. „Er macht jede Saison 15 plus X Tore und da sind auch Spieltage ohne Tor dabei“, sagt Weber. Außerdem könne sich der Kapitän nun wieder auf die Rolle als Spielmacher zurückziehen, weil mit Oliver Hauck der Mittelstürmer wieder da ist. Hauck hat auch einen kleinen Lauf mit drei Toren in zwei Spielen.

„Wenn der Dennis nicht trifft, dann halt sein Bruder“, scherzt Weber. Mike Niebauer hat auch schon fünf Treffer zu Buche stehen, was für einen größtenteils defensiven Spieler beeindruckend ist. „Seine Saison ist top“, lobt der Trainer. Und mit Patrick Hölzl hatte in Kottern ein weiteres Eigengewächs des VfR seine große Stunde. „Er war einer der besten Spieler an dem Tag und war sehr, sehr wichtig für die Mannschaft“, sagt Weber. Deshalb werden zurück in die Mannschaft drängende Optionen wie Gerrit Arzberger oder Sebastian Loibl nicht automatisch in das Team hinein rotiert.

Quelle: fussball-vorort.de

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