Dusan Jevtic im Interview

"Weber mit Strobl und Biero der beste Trainer der Liga"

Seit dem Winter spielt Dusan Jevtic beim VfR Garching. Gegen Unterföhring konnte er seinen ersten Treffer erzielen. b>F: Buchholz

Dusan Jevtic hat schon viele Trainer und Vereine gesehen. Nun spielt er seit dem Winter im Trikot des VfR Garching. Gegen Unterföhring hat er eingenetzt und im nächsten Ligaspiel trifft er auf seinem Ex-Verein TSV Buchbach. Wir haben mit ihm über sein Tor, seinen alten Verein und dem VfR gesprochen.

In der Vorbereitung hast du in jedem Spiel getroffen. Gegen Unterföhring konntest du deinen ersten Treffer im VfR-Trikot und in dieser Saison erzielen. Wie erklärst du dir deine Torflaute zuvor?

Das ist schwer zu erklären. Jeder Spieler will treffen, aber ich denke, bei mir ist das eine Kopfsache. Das hat mich auch die letzten Jahre begleitet. Wenn’s irgendwann klickt macht, dann treffe ich auch.

Also denkst du, dass der Knoten jetzt geplatzt sein könnte und du auch schon im nächsten Spiel gegen Buchbach wieder treffen könntest?

Sowas kann man nicht voraussagen, ich hoffe, es war der Knoten, der geplatzt ist. Aber in erster Linie ist mir wichtig, dass wir die Rückrunde gesichert haben und die Mannschaft Erfolg hat. Ich stelle mich da in die zweite Reihe.

Für dich geht es am Dienstag mit dem VfR Garching gegen den Ex-Verein TSV Buchbach. Wie groß ist die Vorfreude, die alten Weggefährten zu treffen?

Es sind ein paar Jungs, mit denen ich ab und zu noch Kontakt habe. Es sind sicherlich auch ein paar nette Typen dabei, aber ich habe keinen großartigen Kontakt zu denen. Ich gehe an das Spiel ganz normal ran, wie an jedes andere auch. Ich will einfach drei Punkte holen. Da ist es nicht wichtig, ob der Gegner Buchbach oder ein anderer Verein ist.

"Buchbach hat sicherlich die Qualität, diese Liga zu halten"

Bei Buchbach hast du es insgesamt nur auf 15 Einsätze geschafft, zwölf in der Rückrunde 2017 und drei in der Vorrunde der aktuellen Saison. Bei Garching bist du in der kurzen Zeit „Stammspieler“ geworden. Woran lagen es, dass du in Buchbach nur so wenig spielen durftest?

Ich würde nicht sagen, dass es nicht geklappt hat beim TSV Buchbach. Ich habe im Winter unterschrieben und habe dann die komplette Rückrunde als Stammspieler absolviert. Es waren leider nicht mehr als 13 Spiele in der Rückrunde, sonst wäre ich mit Sicherheit auf mehr Einsätze für den TSV gekommen. Im Sommer darauf habe ich meinen Vertrag aufgelöst und war bis zum jetzigen Winter vereinslos. Das ist der Grund, warum es nicht mehr Einsätze geworden sind. Wieso, weshalb, warum will ich hier jetzt nicht großartig aufziehen, das Thema ist Vergangenheit. Ich bin glücklich so wie es ist. Ich wünsche dem TSV Buchbach viel Glück im Abstiegskampf. Sie haben sicherlich die Qualität, diese Liga zu halten.  

Wenn du die Spielweise des TSV mit dem VfR vergleichst, wo liegt der Unterschied?

Es ist ein riesen Unterschied. Beim VfR Garching wird auf das fußballerische mehr Wert gelegt, was auch natürlich zu meiner Spielweise passt. Ich will auf gar keinen Fall die Spielweise von Buchbach schlecht reden. Ich habe mich halt in das VfR-Spielsystem besser einfügen können. Buchbach agiert oft mit langen Bällen und kontert viel mehr. Wir haben mehr Ballbesitz beim VfR und das ist eigentlich mein Spiel.   

In deiner fußballerischen Laufbahn hattest du schon einige Vereine und Trainer hinter dir. Was hat dich jetzt zum VfR gezogen?

Der erste Kontakt ist durch Florian Pflügler entstanden. Er hat mich angerufen und mich gefragt, wie es ausschaut. Ich hatte im Sommer meinen Vertrag bei Buchbach aufgelöst. Dann hat er mit dem Coach Daniel Weber gesprochen. Daniel meinte dann, dass ich mich bei ihm fit halten kann. Er kannte mich schon vorher. So ist der Kontakt entstanden. Ich habe mich dann zwei Monate vor dem Winter beim VfR fit gehalten. Mir hat es hier ganz gut gefallen. Ich hatte noch andere Möglichkeiten innerhalb der Regionalliga Bayern, aber ich habe so viel Gutes von meinem Berater und von anderen Spielern über Daniel Weber gehört, weshalb ich mich für den VfR entschieden habe. Jetzt, im Nachhinein, kann ich sagen, dass das die richtige Entscheidung war. Daniel ist, in meinen Augen, mit Tobias Strobl und Daniel Bierofka der beste Trainer dieser Liga. Ich bin davon überzeugt, dass er mittelfristig nichts in dieser Liga verloren hat und ein bis zwei Stockwerke höher gehen wird. Ich habe wieder Spaß am Fußball und das ist schließlich das wichtigste.

Quelle: fussball-vorort.de

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