Weber: "Wollen auch gegen Bayern gut aussehen"

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Auftritt vor über 2000 Fans? Der VfR Garching (Stefan Prunitsch) hofft auf einen neuen Zuschauerrekord.

VfR Garching - Für Spiele wie diese hat der VfR Garching die Regionalliga angestrebt. Der kleine Verein aus dem Münchner Norden träumte davon, dass die Giganten aus München Pflichtspieltermine im Seestadion absolvieren müssen. Und diesen Sonntag (14 Uhr) geht es gegen den FC Bayern?II. Dieses Duell mit dem letztjährigen Meister der Regionalliga ist für Garching das bisher größte der Vereinsgeschichte.

Der VfR hat in den vergangenen Monaten schon bewiesen, dass er keine Angst vor großen Namen hat. In der Vorbereitung verdiente sich Garching im Testspiel gegen Bayern?II ein 1:1 und ein weiteres 1:1 gab es gegen den TSV 1860?II vor 1000 Zuschauern. Der Rekord aus dem ersten Regionalliga-Heimspiel der Clubhistorie soll nun pulverisiert werden. Im Vereinsumfeld hoffen einige darauf, diesmal die 2000 zahlenden Gäste zu knacken.

Trainer Daniel Weber ist diese Aufregung im Umfeld inklusive des bereits laufenden Kartenvorverkaufs natürlich nicht entgangen. Er betont aber, dass dieser große Tag für den Verein zwei Seiten hat. Die eine sei das größte Spiel der Vereinsgeschichte für den Klub und die andere ein Bonusspiel für die Mannschaft. Gegen Bayern seien keine Punkte eingeplant, „aber zu Hause wollen wir gegen jede Mannschaft gut aussehen“. Den Respekt vor großen Namen nimmt er seiner Mannschaft mit den Blick auf die Statistik. In den fünf Spielen gegen die Zweiten Mannschaften bayerischer Proficlubs ist Garching noch ungeschlagen. Und auch Bayern hat laut Weber Angriffspunkte: „Sie haben Probleme und sind nicht so stark wie in der letzten Saison.“

Der Pechvogel beim Spiel des Tages ist Stefan Wachenheim. Nach dem Plan, dass jeder Keeper immer zwei Spiele bekommt, wäre er nun dran. Doch das Spiel des VfR vergangene Woche in Bayreuth wurde abgesagt und so gehört dieser Höhepunkt nun Sebastian Seibold. „In so einem guten Spiel brauchst du einen guten Torwart“, sagt Weber lapidar. Wer das ist von seinen Rotationskünstlern, das ist ihm egal.

Daniel Weber selbst war von 1999 bis 2002 beim FC Bayern, um die Torhüter der Zweiten Mannschaft und der Jugend zu trainieren. Und er ist Bayernfan „mein ganzes Leben lang“. Nur diese Fanliebe hat am Sonntag Pause. Weber weiß aber, dass die Anhänger der Roten im Seestadion das ganz große Spektakel zelebrieren werden. „Sie haben die lautesten Fans der Liga“, sagt Weber über die Fans der Bayern Amateure, wie sie ihre heranwachsenden Profis liebevoll nennen. Den Garchinger Fans empfiehlt er Geduld und erinnert an den Ausgleich gegen 1860 in letzter Sekunde: „Wenn sie uns 91 Minuten leben lassen, dann reicht es manchmal eben noch in der 92. Minute...“

Voraussichtliche Aufstellung: Seibold – Genkinger, Mayer, Steinacher, Suck – G. Ball, Vatany – M. Niebauer, D. Niebauer, Arzberger (R. Rudnik) – Prunitsch.

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Quelle: fussball-vorort.de

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